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Lörrach Weitere Fördermittel für Projekt Lauffenmühle

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Wandel-Areal mit Potenzial: das ehemalige Lauffenmühle-Gelände Foto: Kristoff Meller

Die Stadt erhält aus dem Förderprogramm „Nichtinvestive Städtebauförderung“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg 83 400 Euro.

Mit diesem Förderprogramm unterstützt das Land „gebietsbezogene inte- grierte Entwicklungskonzepte mit einem Fördersatz von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten“, so die Stadt. Diese erhält für die fünfjährige Förderzeitspanne von April 2024 bis April 2029 eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 83 400 Euro.

Partizipation stärken

„Die Zusage der weiteren finanziellen Unterstützung im nicht-investiven Bereich durch das Land ermöglicht es uns, verschiedene partizipative Maßnahmen, die für die zukünftige Entwicklung des Lauffenmühle-Areals wichtig sind, aufzugleisen“, sagte Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić in einer Medienmitteilung.

Und weiter: „Neben der planerisch-baulichen Entwicklung des Areals gilt es auch die Quartierentwicklung zu berücksichtigen. Die dafür angedachten partizipativen Maßnahmen, um auf dem ehemaligen Werksgelände auch einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu schaffen, ist durch diese Fördermittelzusage möglich. Das ist ein Gewinn für die Projektplanung.“

Auf dem Lauffenmühle-Areal soll nicht nur das deutschlandweit erste Gewerbegebiet in Holzbauweise entstehen, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Begegnung. In dem für die zukünftige Gestaltung des Areals im September 2023 ausgelobten städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb war das Thema „Stadtreparatur“ eine grundlegende Bedingung. Die aktuelle Trennwirkung des Werksgeländes für die Ortsteile Brombach und Haagen soll mit der Neuplanung des Areals beseitigt werden. Dafür maßgeblich ist auch eine Nutzung des Geländes für die Öffentlichkeit.

Mit den zugesagten Fördermitteln soll in den kommenden fünf Jahren das Quartier durch unterschiedliche partizipative Anlässe belebt werden. Unter anderem ist eine jährliche Veranstaltungsreihe geplant, bei der Kunst und Kultur auf dem ehemaligen Werksareal zum Zuge kommen.

Das Förderprogramm

In diesem Jahr stellt das Land erneut eine Million Euro im Rahmen der nichtinvestiven Städtebauförderung zur Verfügung. Wichtige Ziele des Programms sind die quartiersbezogene Förderung und Stärkung des Miteinanders von Menschen, die Mobilisierung von ehrenamtlichen Engagement sowie die Belebung von Stadtteilen.

Dies kann auch durch experimentelle Ansätze erfolgen, so die Verwaltung.

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