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Malsburg-Marzell Kling, Glöcklein

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Bald soll Ende mit der Stille sein: Im Glockentürmli des ehemaligen Feuerwehrgebäudes in Lütschenbach kann bald wieder geläutet werden. Foto: Rolf-Dieter Kanmacher

Das alte Glöcklein in Lütschenbach soll wieder täglich erklingen – Gemeinde übernimmt Stromkosten nach erfolgter Automatisierung.

Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, unternimmt der Verein der Geißenhalter im Hinteren Kandertal eine sicher lobenswerte Initiative, um das Dorfglöcklein im Ortsteil Lütschenbach im früheren Feuerwehr- und Spritzenhaus auf dem Grundstück von Daniel Renk wieder zu aktivieren und zu automatisieren und das historische Glöcklein wieder regelmäßig erklingen zu lassen.

Das tägliche Läuten von Hand sei niemand mehr zuzumuten, wurde betont. Die Gemeinde wurde nun angefragt, die anfallenden Stromkosten für die Läuteanlage zu übernehmen. Mit der Anfrage beschäftigte sich der Gemeinderat Malsburg-Marzell in der jüngsten Sitzung.

Gemeinderat Patrick Leuger, selbst in Lütschenbach wohnhaft, hat im Auftrag der Gemeinde die mögliche Automatisierung geprüft und auch eine Kostenermittlung durchgeführt. Danach würden sich die Materialkosten für das geplante Projekt für das Schlagwerk und die Elektronik auf rund 1700 Euro einschließlich Mehrwertsteuer belaufen. Die Initiatoren sprachen sich für die sogenannte „Hammerschlag-Variante“ bei der Automatisierung aus. Für Zusatzarbeiten wie Stromanschluss und Anbaumaterialien wurden rund 1500 Euro veranschlagt. In dieser Summe enthalten ist auch die Ertüchtigung der Holzverkleidung des Türmchens. Voraussetzung für die Konkretisierung der Maßnahme ist noch eine Nutzungsvereinbarung mit dem Eigentümer des Gebäudes, was man aber nicht als problematisch ansieht.

Als besonders erfreulich wurde in der Sitzung bezeichnet, dass die Mitglieder des Vereins der Geißenhalter ihre Bereitschaft signalisiert haben, die Material- und Zusatzkosten zu übernehmend und sich bei den anfallenden Arbeiten einzubringen.

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