Maulburg Bocksprünge nach dem Mittagessen

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AWO: Ina Pietschmann informierte bei der Gemeinderatssitzung über die Betreuung der „Kids“

Maulburg (chs). Ina Pietschmann und Ursula Trefzer haben in der Sitzung des Gemeinderats über die Situation der Betreuung der Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Kids informiert. Derzeit werden 23 Kinder in den AWO-Räumen in der Schule betreut. Sie unterteilen sich in sechs „Halbtageskinder“ und 17 „Ganztageskinder“.

Die Halbtageskinder werden montags bis donnerstags von 13 bis 17 Uhr betreut, die Ganztageskinder werden laut AWO an Unterrichtstagen (Montag, Dienstag, Donnerstag) von 15 bis 17 Uhr und an unterrichtsfreien Tagen (Mittwoch und Freitag) betreut. Halb- wie Ganztagskinder werden auch zum Mittagessen betreut. An der Projektzeit (14 bis 15 Uhr) nehmen 40 Kinder teil (in vier Gruppen à zehn Personen). Um 14 Uhr beginnt die „Projekt und soziale Lernen“-Stunde, in der Aktivitäten wie Kochen, Backen, Werkeln und Basteln, Bewegung, Sport oder Bocksprünge auf dem Programm stehen.

Das Interesse an einer Betreuung durch die AWO-Frauen ist so groß, dass der Raum zu klein für die Anzahl der Kinder ist, wie Ina Pietschmann feststellte. Hinzu kommt, dass noch mehr Kinder bis 17 Uhr bereut werden könnten. Pietschmann fügte hinzu: „Außerdem warten wir auf die Möbel, die wir vor drei Jahren ausgesucht haben. Und der Teppich sollte mal ausgetauscht werden.“ Ferner wünscht sich die Geschäftsführerin des Kreisverbands Lörrach eine „Kuschel-Leseecke“. Der Raum, in dem sich die AWO-Mitglieder von Maulburg regelmäßig treffen, kann von den „Kids“ mitbenutzt werden, muss aber am Ende der Betreuungszeit wieder aufgeräumt werden.

Sehr positiv sei es, dass in diesem Haushaltsjahr lediglich ein Defizit von 34 800 Euro erwirtschaftet wurde, so Pietschmann. Gerechnet wurde mit einem um 10 000 Euro höheren Defizit. Pietschmann will diese 10 000 Euro aber nicht wieder zurückgeben, sondern sie auf das kommende Jahr übertragen, was ihr die Gemeinde auch gewährt. Die Kinderbetreuung wird vom Land mit 7200 Euro pro Jahr bezuschusst. Hinzu kommen Elternbeiträge und Zuschüsse von der Gemeinde. Die Kinderbetreuung ist aber generell nicht kostendeckend.

Bürgermeister Jürgen Multner betonte, dass dieses AWO-Betreuungsjahr bilanztechnisch gesehen kein schlechtes Jahr gewesen sei. Er wies daraufhin, dass die Nachmittagsbetreuung eine kommunale Aufgabe sei.

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