Maulburg Bürgerbeteiligung ist ihm ein Anliegen

Adrian Steineck
Patrik Schwanz tritt als einer von sechs Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl in Maulburg an. Der 37-Jährige hat die Themen Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Finanzen ganz oben auf seine Agenda gesetzt. Foto: Privat

Patrik Schwanz kandidiert bei der Bürgermeisterwahl in Maulburg.

Nach Bekanntgabe seiner Kandidatur hat Patrik Schwanz ein Schreiben an die Maulburger Bürger verfasst. Darin heißt es: „Sie wollen einen Bürgermeister, der aktiv anpackt und sich mit den Problemen/Wünschen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzt? Dann sind Sie bei mir genau richtig.“ Sein Motto lautet: „Gemeinsam für Maulburg“.

Seine wichtigsten Ziele sind: Die Kommunikation mit den Bürgern zu „100 Prozent“ aufleben lassen, natürlich auch mit Vereinen und dem ansässigen Gewerbe; die dramatische Finanzlage aufarbeiten, Fehlersuche und Behebung. Maulburg soll wieder das werden, was es einmal war; Einbeziehung der Bürger durch Bürgerbefragungen/Bürgerentscheide; sinnlose, kostenintensive, planlose und zeitintensive Projekte stoppen und überarbeiten.

In der Feuerwehr engagiert

Der 37-Jährige ist seit 2010 verheiratet und Vater zweier Kinder. Seit 2005 lebt der gebürtige Schopfheimer in Maulburg. Der gelernte Maurer ist bei der Feuerwehr engagiert – sowohl in seiner Freizeit als mittlerweile auch beruflich. Im Jahr 1998 trat er der Jugendfeuerwehr Höllstein bei, wechselte 2004 in den aktiven Dienst und ist seit 2005 bei der Feuerwehr Maulburg aktiv. Zurzeit ist der gelernte Maurer Angestellter in einer Werkfeuerwehr in einem Chemiebetrieb in Grenzach-Wyhlen.

Was ihn zu seiner Kandidatur bewogen hat, schildert er im Gespräch mit unserer Zeitung so: „Ich bin relativ jung, lernfähig und will einiges angehen.“ Schwanz verweist auf seine Verbundenheit zu Maulburg: „Ich kenne den Ort, und ich kenne das Rathaus.“ Verwaltungserfahrung habe er zwar noch keine, wie er einräumt. Aber als Arbeiter kenne er den städtischen Werkhof und habe auch Erfahrung als Teamleiter.

Kommunikation verbessern

Zu verbessen gibt es laut Schwanz einiges. An erster Stelle die Kommunikation zwischen der Verwaltung und den Bürgern, aber auch im Rathaus selbst. Auch die Kommunikation zwischen Verwaltung, Vereinen und Gewerbe ist für den 37-Jährigen verbesserungswürdig.

Zugleich will der Kandidat die Bürger stärker einbeziehen. Er könne sich etwa Bürgerentscheide bei größeren Bauvorhaben vorstellen, sagt er. Eines seiner drei Hauptthemen sind neben der Kommunikation und der Einbeziehung der Bürger auch die kommunalen Finanzen. Er sei gerade dabei, eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen zu erarbeiten.

Positive Resonanz

Der Bürgermeisterwahl blickt er positiv gestimmt entgegen. „Aus meinen Gesprächen mit Bürgern weiß ich, dass in der Bevölkerung der Wille da ist, etwas zu verändern“, sagt er. Auch habe er auf seine Kandidatur sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.

Eine öffentliche Vorstellung der Kandidaten findet am Freitag, 16. Februar, 19 Uhr, in der Alemannenhalle, Sportplatzstraße 1, statt. Gewählt wird am Sonntag, 25. Februar. Ein möglicher zweiter Wahlgang ist auf Sonntag, 17. März, terminiert. Bei einer eventuellen Stichwahl treten die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen gegeneinander an.

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