Müllheim Café startet im November

Weiler Zeitung

Vom Innenhof des Markgräfler Museums kommt man direkt zur Begegnungsstätte in den Räumen des Elisabethenheims. Seit 1982 gibt es eine Vereinbarung zwischen der Stadt Müllheim und dem Evangelischen Sozialwerk zur Einrichtung der Begegnungsstätte. Unter anderem hatte man schon damals niedrigschwellige Angebote für Senioren im Blick. In den vergangenen Jahren war es jedoch ruhig um die Begegnungsstätte geworden.

Von Alexander Anlicker

Müllheim. Im Zuge der geplanten Erweiterung des Elisabethenheims haben Stadt und Sozialwerk im vergangenen Herbst eine neue Vereinbarung für die Nutzung der Räume getroffen. Die Umsetzung verzögerte sich jedoch aufgrund der Corona-Pandemie.

Bei einem Pressegespräch stellten nun der Beigeordnete und Finanzdezernent Günter Danksin, Fachbereichsleiterin Marion Kampmann, Uwe Alker vom Evangelischen Sozialwerk sowie Adelheid Wilhelm-Sprondel, Maria Kreis und Angelo Galetto von der Initiative Soziale Stadt das Nutzungskonzept vor.

„Wir erfüllen auch den lange gehegten Wunsch der Initiative Soziale Stadt, dass die Stadt Räume für ein Begegnungscafé und andere Angebote bietet“, sagte Danksin. Wichtig sei die paritätische und gleichberechtigte Nutzung der Räume zwischen Sozialwerk und Stadt, ergänzte er.

Die Stadt will die zentrale Lage der Begegnungsstätte stärker nutzen. Über das Angebot für Senioren hinaus seien auch generationsübergreifende Angebote denkbar. „Wir wollen mit dem Angebot das ehrenamtliche Engagement stärken“, sagte Danksin.

Alker verwies auf die satzungsgemße Aufgabe des Sozialwerks, dass sich der Förderung der Alten- und Jugendhilfe verschrieben habe.

Initiative Soziale Stadt

Die Initiative Soziale Stadt startet am 8. November mit dem Begegnungscafé. Dieses ist zunächst einmal wöchentlich, immer montags von 14.30 bis 17.15 Uhr, geöffnet. Die ursprüngliche Idee war, zweimal wöchentlich zu öffnen. „Wir wollen mit unserem Caféteria-Team aus sieben Damen klein anfangen“, sagte Adelheid Wilhelm-Sprondel.

Im Begegnungscafé sei jeder willkommen. Zielgruppe seien neben Senioren auch Alleinerziehende oder Menschen mit schmalem Geldbeutel, die sich einen normalen Kaffeebesuch nicht leisten können.

Wilhelm-Sprondel sieht die Begegnungsstätte auch als Raum für Vernetzung. Neben der Initiative Soziale Stadt gebe es auch viele kleinere Vereine in der Stadt, die einen Raum für Veranstaltungen benötigen.

Zu den Nutzern zählt nun auch das Jugendrotkreuz, dass hier eine Gruppenstunde anbieten wird.

Nach der Corona-Zwangspause haben auch die Osteoporose-Gruppe und die Atemtherapie-Gruppe ihre regelmäßigen Angebote wieder aufgenommen.

Neu ist die Sprechstunde der „ergänzenden unabhängigen Teilhabe-Beratung“ immer am letzten Mittwoch im Monat von 10.30 bis 13 Uhr. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderung, erklärt Marion Kampmann.

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