Müllheim Modernste Technik für die Auszubildenden

Faszination Technik: Mithilfe modernster Maschinen lernen die Auszubildenden bei Auma alle Arbeitsschritte bei der modernen Metallbearbeitung, von der Konstruktion über die Programmierung bis hin zur Umsetzung. Das Bild zeigt Ausbildungsmechaniker Niklas Meyer mit dem angehenden Industriemechaniker Amon Reinhardt an der neuen CNC-5-Achs-Fräsmaschine in der Lehrwerkstatt.Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Müllheim. Die Auszubildenden von Auma können sich über modernste Technik in ihrer Lehrwerkstatt freuen. Der Mechatronikhersteller aus Müllheim hat allein in diesem Jahr mehr als 400 000 Euro in den Maschinenpark der Lehrwerkstatt investiert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Neues Herzstück der Werkstatt ist eine hochmoderne CNC-5-Achs-Fräsmaschine. Weitere Neuanschaffungen sind je eine Dreh- und eine Universalfräsmaschine, ein 3D-Drucker und ein kollaborierender Roboter.

„Dies ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Unternehmens“, erklärt CEO Jörg Hoffmann bei der symbolischen Schlüsselübergabe für die 5-Achs-Fräsmaschine. „Ausbildung hat bei Auma einen hohen Stellenwert. Wir sind dauerhaft auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen, um unsere hohen Fertigungsstandards aufrechtzuerhalten. Da ist ein moderner Maschinenpark ein Muss.“

„Unsere Industriemechaniker und Elektroniker lernen auf dem neuesten Stand der Technik“, freut sich Ausbildungsmeister Ralf Amann. Die 5-Achs-Fräsmaschine in der Lehrwerkstatt wird über dieselbe Programmier- und Steuerungssoftware angesteuert wie das neueste 5-Achs-Bearbeitungszentrum in der ‚echten‘ Fertigung des Mechatronikspezialisten. „Dadurch können die Azubis später ihre erworbenen Kenntnisse einfacher auf die Fertigungsumgebung übertragen und sind dort schnell produktiv“, sagt Amann. Die Auszubildenden werden intensiv an der neuen Maschine geschult und können anschließend selbstständig konkrete Projekte verwirklichen.

Auch die Ausstattung aller Azubis mit eigenen Tablets oder Laptops hat sich im betrieblichen Alltag mittlerweile etabliert. Derzeit kommen die neuen Hilfsmittel auch im „Homeschooling“ und bei internen Schulungen zum Einsatz.

Insgesamt sind bei Auma mehr als 40 Auszubildende und Studierende in dualen Studiengängen beschäftigt, nicht nur mit technischen, sondern auch mit kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Schwerpunkten. Mit mehr als 750 Mitarbeitern am Hauptsitz in Müllheim ist das mittelständische Unternehmen einer der größten Arbeitgeber in der Region.

Neben der fachlichen Qualität der Ausbildung stehen bei Auma auch die sozialen Kompetenzen und die persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund. „Normalerweise findet zum Beispiel jedes Jahr ein Teambuilding-Wochenende im Schwarzwald statt, das von den Azubis und Studierenden selbst organisiert wird“, erklärt der technische Ausbildungsleiter Clemens Resch. „Wegen Corona musste es dieses Jahr leider ausfallen. Wir hoffen aber, dass zum Ausbildungsstart 2021, für den gerade die Bewerbungsverfahren auf vollen Touren laufen, das Hüttenwochenende wieder stattfindet.“

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