Neuenburg Mit Vorfreude und Zuversicht ins neue Jahr

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Neuenburg am Rhein. Mit einem „Neujahrsbrief“ wendet sich Bürgermeister Joachim Schuster an die Bürger der Zähringerstadt.

„Ein weiteres bewegtes Jahr liegt hinter uns“, stellt Schuster mit Blick auf die Corona-Pandemie als auch auf die vielen Entwicklung der Stadt fest. Er dankte denjenigen, die in Wissenschaft, der ärztlichen Versorgung und in den Pflegeheimen sich gegen das Virus stemmen. Ebenso dankte Schuster auch allen Hilfsorganisationen sowie der Freiwilligen Feuerwehr.

„Altgewohnte Bräuche, wie etwa die Fasnacht, waren ebenso wenig möglich, wie das Treffen mit Freunden auf dem Nepomukfest oder bei Vereinsveranstaltungen. Ob Schnelltests, Impfungen oder die Maskenpflicht: Das Thema Corona war und ist allgegenwärtig“, sagt Schuster.

Trotz Corona habe sich auch die Stadt mit ihren Ortsteilen auf vielen Gebieten weiterentwickelt. Die Bürger hätten auf zahlreichen Baustellen mitverfolgen können, wie sich das Stadtbild nach und nach veränderte.

Schuster nannte unter anderem die Neugestaltung des westlichen Stadteingangs mit dem Neubau des Parkhauses am Rheintor mit Zähringerbrücke und Bertholdturm, die Neugestaltung der Schlüsselstraße, der Neubau der Kindertagesstätte in der Parkanlage beim Wuhrloch, die Sanierung des „Rhihisle“ in Grißheim, der neue Spielplatz und die Sanierung des Freibades in Steinenstadt sowie viele Straßenbauprojekte.

Diese Aktivitäten seien ein kleiner Auszug aus einem über mehrere Jahre durch den Gemeinderat beschlossenen Investitionsprogramm. Neben Stadtentwicklungsprojekten und Maßnahmen für die Landesgartenschau 2022 investierten der Bund, das Land, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und auch private Akteure. Als Beispiele nannte er das Wohn-und Geschäftshaus in der Schlüsselstraße, der Unser Park an der Müllheimer Straße und das neue Pflegeheim an der fertiggestellten Mülhauser Straße.

Alle Akteure hätten gemeinsam rund 100 Millionen Euro in Neuenburg investiert.

Sogar die Verbreiterung der deutsch-französischen Rhein- und Kanalbrücke um einen zusätzlichen Geh- und Radweg gelinge mit Zuschüssen der Europäischen Union.

„Auf 2022 blicken wir mit voller Vorfreude und Zuversicht. Begonnene Baumaßnahmen werden fertiggestellt“, sagt Schuster. Als Glanzlicht in der Stadtgeschichte bezeichnet er die am 22. April beginnende Landesgartenschau. „Mit der Eröffnung startet ein 164-tägiges einmaliges und doch vielfältiges Kulturfestival mitten im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz. Es gibt viel zu entdecken: Neue Naturräume, Spiel- und Erlebnislandschaften sowie kreative Ausstellungsbeiträge“, erklärte der Rathauschef und zeige sich überzeugt davon, dass sich das lange Warten auf dieses Ereignis gelohnt habe. Auch nach dem Schaujahr profitierten die Stadt und alle Generationen weiterhin von der naturnahen und barrierefreien Umgestaltung der Landschaftsflächen im Stadtpark und am Rhein.

„Bitte leisten Sie dazu ihren Beitrag, dass wir alle unbeschwert das neue Jahr genießen können, indem sie sich impfen lassen“, schreibt Schuster abschließend.

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