Neuenburg Schattendächer und Beete sind sichtbar

Neuenburg am Rhein - Groß war das Interesse kürzlich an der Führung über die Baustelle der Landesgartenschau 2022 in Neuenburg. Seit der ersten Führung Anfang März hat sich auf dem Areal zwischen Rhein und Autobahn einiges getan.

Nach der Premiere Anfang März waren die folgenden Führungstermine im Zuge der Corona-Pandemie abgesagt worden. Entsprechend groß war das Interesse, als nach vier Monaten Pause wieder eine Führung stattfinden konnte. Aufgeteilt in drei Gruppen, mit Datenerfassung, Alltagsmaske und Abstand, führten die beiden Geschäftsführer Andreas Leisinger und Nils Degen sowie die für die Veranstaltungsplanung zuständige Lisa Friedmann über das Gelände zwischen Vogesenstraße und Rhein. Der Wuhrlochpark blieb diesmal außen vor.

Deutlich sichtbar ist bereits die Rheinterrasse, die künftige Promenade entlang des Rheins zwischen Rheinbrücke und ehemaliger Panzerplatte, auch wenn das Gebäude des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts erst noch weichen muss.

Bei den Bauarbeiten im Bereich der Rheinterrasse Süd zwischen Mülhauser Straße und Rheinbrücke wurden zudem die Reste eines alten Bunkers entdeckt, die beseitigt werden müssen.

Die Rheinterrasse ist das Herzstück des Gartenschaugeländes. Sichtbar sind hier bereits die künftigen Schaubeete der Landesgartenschau, die sich mit Schattendächern abwechseln. Bäume die hier für zusätzlichen Schatten sorgen sollen, werden im Herbst gepflanzt.

Für die Besucher der Landesgartenschau soll auch der Altrheinhafen temporär zugänglich gemacht werden, erläutert Nils Degen, das werde aber nicht barrierefrei gehen, ergänzte er. Ob und wie der Rhein während der Landesgartenschau zugänglich sein wird und ob dort auch gebadet werden kann, stehe noch nicht fest, erklärte Degen auf Nachfrage der Teilnehmer. Es werde noch an einem Sicherheitskonzept gearbeitet und es gehe auch um Haftungsfragen, ergänzte er.

Anstelle des bereits abgerissenen Rheinwärterhäuschens plant ein privater Investor unter dem Arbeitstitel „Rheinarche“ einen Gastronomiebetrieb. Allerdings sei der Investor wegen Corona noch etwas zurückhaltend, sagte Degen.

Auch auf der einstigen Panzerplatte soll es ein gastronomisches Angebot geben und auch im Wuhrlochpark sei ein Gastro-Pavillon geplant.

Verändert hat sich auch der nördliche Rand des LGS-Areals. die Verlängerung der Vogesenstraße zur Panzerplatte ist tiefergelegt. Der einstige Hochwasserdamm ist verschwunden.

Erahnen lassen sich auch die künftigen Parkplätze zwischen Vogesenstraße und Autobahn. Rund 1800 Parkplätze – die meisten davon nur temporär – sowie einige Wohnmobilstellplätze werden hier für die Landesgartenschau angelegt.

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