Rheinfelden Auch das Josefshaus „floriert“

Die Oberbadische
Ganz getreu dem Motto „Rheinfelden floriert“ konnte man auch Lavendel „erriechen beim Sommerfest des Josefshauses. Foto: Petra Wunderle Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Herten (pem). Was gibt es wichtigeres als das Sommerfest des Sankt Josefshauses? – mit dieser Feststellung eröffneten die beiden Vorsitzenden Birgit Ackermann und Christoph Dürdoth die Hertener Traditionsveranstaltung mit vielen schönen Begegnungen.

Menschen mit und ohne Behinderung feierten miteinander, das St. Josefshaus hat sich ein ausgesuchtes Programm für alle Gäste zusammengestellt und ein Schwerpunkt war der Beitrag zu „Rheinfelden floriert “. Dazu erklärte Christoph Dürdoth: „Wir haben eine wunderbare Kooperation mit der Stadt Rheinfelden zum Thema Entante Florale, sie liebe Gäste, entdecken dies an ganz vielen Stellen“.

„Menschen zusammenbringen, das sind Anlässe auch für "Rheinfelden floriert". Das Sankt Josefshaus bringt sich aktiv in die Stadt ein und die Karl-Rolfus-Schule trägt dazu bei, die Entante Florale zu unterstützen. Was Sonnenschein für die Blumen ist, sind lachende Gesichter für die Menschen“, freut sich Oberbürgermeister Klaus Eberhardt.

Zahlreiche Kommunalpolitiker waren bei der Festeröffnung mit dabei, auch das ist Tradition beim Sommerfest im Sankt Josefshaus. Paul Renz, in Vertretung der Landrätin, verdeutlichte: „Das Sankt Josefshaus, als größte Komplexeinrichtung in unserem Landkreis und wohl auch in ganz Südbaden, leistet über viele Jahrzehnte hervorragende Arbeit mit und für behinderte Menschen. Ich kann bestätigen, dass mit dem Landkreis konstruktiv und engagiert zusammengearbeitet wird, dass das Sankt Josefshaus ein wichtiger Partner des Landkreises ist“. Renz weiß, dass die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Inklusionsgedanke bei den großen komplexen Einrichtungen, so auch beim Sankt Josefshaus, in den nächsten Jahren zu Veränderungen führen werde. Behinderte Menschen sollen künftig wohnortnah in kleineren Einheiten und Außenwohngruppen untergebracht und so ins Gemeindeleben integriert werden. Gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen ist die Zielsetzung.

Nicht nur Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller zeigte sich gespannt auf das Rahmenprogramm und hier insbesondere das Schattentheater mit Geschichten aus Herten und die Kunstküche, einem Inklusionsbereich zum Thema Kunst. Großartig der Beitrag zur Entante Florale, denn hier durften sich die vielen Gäste an verschiedenen Exponaten erfreuen.

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