Rheinfelden Autofrei Oldtimer am Tutti-Kiesi-Gelände bestaunen

Unter dem Motto „mit dem Velo zur Oldtimershow“ spannen die Veranstalter (von links) Yvonne Noller-Pruss, Jürgen Noller und Rolf Burger von „Fast and Retro“ sowie Corinna Steinkopf und Gabriele Zissel (Tourist-Information) während des Slowup-Sonntags zusammen. Foto: Ulf Körbs Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (kör). Das grenzüberschreitende Rad-Erlebnis „SlowUp“ berührt seit dem Jahr 2009 auch Rheinfelden. In diesem Jahr gibt es für den Veranstaltungstag am Sonntag, 16. September, eine Neuerung in der Löwenstadt: Die städtische Tourist-Information spannt mit den Veranstaltern der Oldtimerschau „Fast und Retro“ zusammen und präsentiert sich auf dem Festplatz am Tutti-Kiesi-Areal anstatt, wie in den zurückliegenden Jahren, auf dem Oberrheinplatz.

„Ich finde es eine spannende Kombination“, urteile Gabriele Zissel von der Tourist-Info gestern beim Pressegespräch. Man könne die Veranstaltung gleichsam unter das Motto „Mit dem Velo zu den Oldtimern“ stellen, bestätigt sie. Und Jürgen Noller von den Liebhabern alter und nicht ganz so alten Fahrzeuge erinnert: „Bereits im vergangenen Jahr hat der SlwUp zeitlich und örtlich mit unserer Veranstaltung stattgefunden, was von allen Seiten positiv aufgenommen wurde.“

Gemeinsam haben die Verantwortlichen für den Sonntag ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Die Gäste können Live-Musik genießen mit der Gruppe „Hayman“ sowie vom Musiker und Gitarrenlehrer Mario Stracuzzi. Kinder können sich aufder Hüpfburg vergnügen und die Jugendlichen, aber auch junggebliebene Erwachsene, auf dem Streetsoccerfeld vor dem Jugendhaus. Fußbälle dafür gibt es gegen Pfand am Stand der Tourist-Information.

Auch für Essen und Trinken ist gesorgt.

„SlowUp-Plaketten“ im Vorverkauf

Zissel lenkte die Aufmerksamkeit auf eine weitere Neuerung: Im Vorverkauf sind jetzt schon die „SlowUp-Plaketten“ erhältlich. Das Radfahr-Erlebnis ist an sich zwar kostenlos, aber ganz ohne Geld kommen die Verantwortlichen dennoch nicht aus. Und mit dem freiwilligen Erwerb der Plakette für den Preis von fünf Euro würden die Organisatoren unterstützt.

Insgesamt bringe sich die Stadtverwaltung stark in den „SlowUp“ ein, befindet auch Corinna Steinkopf, die Leiterin des Rheinfelder Tourismusbüros. So ist Oberbürgermeister Klaus Eberhardt Vizepräsident des Vereins. Das Ordnungsamt ist für die verkehrsbegleitenden Maßnahmen – auf der Stecke gilt für Autos Fahrverbot (siehe auch unter „Info“) – zuständig. Und die Technischen Dienste bauen die Straßensperren und Verkehrsschleusen auf und nach 17 Uhr wieder ab.

Auch beim zwölften „Slow­Up“ im Dreiland, ein grenzüberschreitendes, autofreies Vergnügen, besteht auf den Straßen des Rundkurses Fahrverbot, so dass es für Anwohner und den öffentlichen Nahverkehr zu Behinderungen und Ausfällen kommen wird. Auf deutscher Seite verläuft die Strecke in Rheinfelden ab der Gemarkungsgrenze Grenzach-Wyhlen/Rheinfelden über die B 34 – Augster Straße – Eigenstraße – Rheinfelder Straße – Hertener Sträßle – Eichbergstraße – Werderstraße – Oberrheinplatz – Kapuzinerstraße - Friedrichplatz – Basler Straße – Rheinbrückstraße bis zur Grenze. Autos sind rechtzeitig aus dieser Zone herauszufahren. Die Anwohner werden durch entsprechende Schilder im Vorfeld darauf hingewiesen. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Darüber hinaus werden an diesem Tag zahlreiche Ordner an Kreuzungs- und Knotenpunkten den Verkehr regeln.

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