Rheinfelden Bei der Einreise verhaftet

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Die Bundespolizei hat einen Mann festgenommen. Foto: Alexander Anlicker

Am Grenzübergang hat eine Kontrolle zur Festnahme geführt.

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben einen 30-Jährigen am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn festgenommen. Durch die Überprüfung seiner Fingerabdrücke wurde ein Haftbefehl gegen ihn festgestellt.

Verschiedene Nachnamen

Der Mann wurde am Dienstagabend bei der Einreise kontrolliert. Dabei konnte der georgische Staatsangehörige lediglich einen georgischen Ausweis vorlegen, der nicht für die Einreise ausreicht. Die Überprüfung der auf dem Ausweis angegebenen Personalien ergab einen Treffer im Schengener Informationssystem (SIS) durch Frankreich zur Einreiseverweigerung. Die Überprüfung der Fingerabdrücke des Mannes mittels Fast-ID führte zu einem Treffer unter einem anderen Nachnamen. Unter diesem Nachnamen war der 30-Jährige wegen Diebstahls mit einem Haftbefehl gesucht. Zu vollstrecken war eine Geldstrafe in Höhe von 3150 Euro.

In Haft genommen

Aufgrund der unerlaubten Einreise wurde durch die Bundespolizei ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet, teilt die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein mit. Da er die geforderte Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er festgenommen und für die Verbüßung der 63-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Nach Angaben des Mannes handelt es sich bei dem Nachnamen auf seinem Ausweis um seinen durch Heirat angenommenen Nachnamen.

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