Rheinfelden Das Stadtjubiläum wird bunt

Tim Nagengast
Die beiden Stadtoberhäupter Klaus Eberhardt (links, OB von Badisch-Rheinfelden) und Stadtammann Franco Mazzi aus Schweizer Rheinfelden haben ihre gemeinsame Neujahrsrede pandemiebedingt ins Internet gestellt. Screenshot: Tim Nagengast

Die Veranstaltungen im Zuge des „100 Jahre Stadt Rheinfelden“-Jubiläums sollen in diesem Jahr den einen oder anderen Glanzpunkt setzen. Dies kündigt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in seiner gemeinsamen Neujahrsansprache mit Stadtammann Franco Mazzi an. Die Rede wurde pandemiebedingt aufgezeichnet und kann im Internet bei Youtube abgerufen werden.

Von Tim Nagengast

Rheinfelden. Das Stadtjubiläum und die Feierlichkeiten sollen keineswegs eine Einbahnstraße werden. Vielmehr werde das Jubiläum „bunt“ begangen, wie Eber­hardt in seiner Ansprache zu Neujahr durchblicken lässt. Zwar soll es einen offiziellen Festakt geben und noch „die eine oder andere Veranstaltung“, welche als besondere Höhepunkte des Jubiläumsjahrs in Erinnerung bleiben könnten.

Stadtentstehung als Gemeinschaftsleistung

„Aber die Gesamtprogrammgestaltung liegt im Sinne eines Bottom-Up-Konzepts bei den Menschen, die unsere Stadt prägen und seit vielen Jahren mit Begeisterung gestalten“, schlug der OB den verbalen Bogen hin zu den zahlreichen Akteuren, welche dem Jubiläumsjahr ihren jeweiligen Stempel aufdrücken oder einen Beitrag dazu leisten wollen.

In den vergangenen Jahren hätten die Bürger „im gemeinschaftlichen Sinne das geschaffen, was wir heute als unsere Stadt empfinden“, lobt Eberhardt den auch jetzt wieder im Kontext des Stadtjubiläums an vielen Stellen zutage tretenden Gemeinsinn in Rheinfelden.

Doch nicht nur gefeiert werden soll im neuen Jahr. Als großes Projekt steht beispielsweise der Ausbau des „Erfolgsmodells Wärmenetz“ mit Anschluss an die Industrie und neue Quartiere ganz oben auf der städtischen Agenda. Breiten Raum einnehmen sollen dem Rathauschef zufolge auch das Thema zentrales Feuerwehrhaus sowie der Masterplan für den Ausbau der Schulstandorte im Sinne einer familienfreundlichen Stadt.

Rückschau auf ein schwieriges Jahr

Und – angespannte Haushaltslage hin oder her – ein wenig weiterträumen können die Rheinfelder auch, wie der OB durchblicken ließ. So sollen dieses Jahr die Pläne für das im Raum stehende Ganzjahresbad entworfen werden.

Was das zurückliegende Jahr betrifft, sei dies „in jeder Hinsicht herausfordernd“ gewesen. Trotzdem hätten die beiden Rheinfelden so intensiv wie möglich zusammengearbeitet, und auch Verwaltungsdelegationen hätten sich getroffen. Franco Mazzi zufolge war ein guter Grund dafür, sich zu treffen, unter anderem das Aufsetzen der „Crossiety“-Plattform als „gemeinsamer Dorfplatz“ im digitalen Sinne. Wie die beiden Schwesterstädte auch in Zeiten von Corona und zeitweisen Grenzschließungen weiterhin intensiv kooperierten, habe weit über die Region hinaus ausgestrahlt. Mazzi nannte beispielhaft den Besuch einer deutsch-polnischen Delegation aus Guben in beiden Rheinfelden.

Weitere Informationen: Das Video ist abrufbar unter https://kurzelinks.de/8uki.

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