Rheinfelden Der SV Herten steckt in Personalnöten

Geehrt wurden beim SV Herten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Mehlin (links) und den Vorsitzenden Stefan Weber (rechts) die langjährigen Mitglieder (von links): Werner Nönninger, Bernhard Lauber (er nahm die Ehrung für seinen Sohn Sven entgegen), Günter Rütschlin, Siegfried Winkler, Helmut Wolpensinger, Stefan Anna, Stefan Nagy, Rosmarie Felber, Claudio Iannetone und der 1erste Vorsitzende des SV Herten, Stefan Weber. Foto: Vollmar

Rheinfelden-Herten - Mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga, seiner Jugendarbeit und intakten Vereinsfinanzen verfügt der Sportverein Herten eigentlich über ideale Voraussetzungen, um als Vorzeigeverein am Hochrhein zu dienen. Wenn da nicht das Problem wäre, Personal für die Besetzung wichtiger Vorstandsposten zu finden.

Rückschau

Bei der Mitgliederversammlung des SV Herten ließen die Berichte der Vorstandschaft am Freitag keinen Zweifel daran, dass es mit den sportlichen Erfolgen wieder aufwärts geht. Auch die Vereinsfinanzen haben wieder einen positiven Trend entwickelt, so dass man davon ausgehen konnte, dass alles einen guten Lauf nehmen würde.

Vorsitzender Stefan Weber skizzierte in seinem Bericht die diversen Festivitäten im Jahr 2018 sowie die Renovationsarbeiten im Vereinsheim und auch er sprach von einem sportlich positiven Trend, den man im Verein deutlich spüren könne.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten rund um das Vereinsheim erläuterte der bisherige zweite Vorsitzende, Manfred Mehlin.

Eine sehr positive Bilanz zog darüber hinaus Stefan Weber, welcher den Bericht des Jugendleiters Daniel Oddo verlas.

Ernüchterung bei Wahlen

Die Ernüchterung kam dann aber, als es um die zu besetzenden Vorstandsposten ging und Manfred Mehlin als altgedientes Urgestein und bisheriger zweiter Vorsitzender seinen Posten zur Verfügung stellte. Auch Dieter Uhrich, der bisher als kommissarisch eingesetzter erster Kassierer agierte, wollte nicht mehr. Ebenfalls ohne Vorschläge für die Posten zweiter Spielausschuss, Aktiv- und Passivbeisitzer ging es in die Wahlen, die der zweite stellvertretende Ortsvorsteher Matthias Reiske leitete. Mit Engelszungen beschworen der SV-Vorsitzende, Stefan Weber, und viele andere vor allem den Nachwuchs, sich doch zum Wohle des Vereins für den ein oder anderen Posten zur Verfügung zu stellen, doch lange Zeit bewegte sich nichts. Den Bann brach dann Werner Nönninger. Er stellte sich als älteres SV-Mitglied als zweiter Vorsitzender zur Verfügung und erst dann dämmerte es den Mitgliedern, dass ohne Neubesetzung spätestens im kommenden Jahr der SV Herten führungslos gewesen wäre, denn auch Weber hatte zuvor angekündigt im kommenden Jahr nicht mehr als Vorsitzender kandidieren zu wollen.

Ausblick

Im Bericht des Spielausschussvorsitzenden Matthias Tröndle kam indes die sportlich gute Entwicklung im SV Herten zum Ausdruck. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass Cheftrainer Thorsten Szesniak als Teammanager gewonnen werden konnte. Außerdem lobte er das Trainerduo Musa Musliu und Eike Elsasser, in die man großes Vertrauen setze.

Zur Verpachtung der SV-Gaststätte sagte der Vorsitzende, dass man die Hoffnung hege, schon bald einen neuen und geeigneten Vereinswirt verpflichten zu können.

Wahlen

Vizevorsitzender: Werner Nönninger, Erster Kassierer: Dieter Uhrich für ein Jahr, Zweiter Spielausschuss: Tobias Reiske, AH-Beisitzer: Oliver Frey, Aktivbeisitzer: Jakob Kuhn, Passivbeisitzer: Raimund Müller, Kassenrevisor: Felix Heggenberger.

Ehrungen

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Matthias Tröndle sowie Daniel und Christian Spitz mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt. Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden Claudio Iannettone, Werner Nönninger, Sven Lauber und Rosmarie Felber ausgezeichnet. Für 30-jährige Mitgliedschaft würdigte der SV Herten, Stefan Anna und Günter Rütschlin. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Wolpensinger, Siegfried Winkler und Stefan Nagy geehrt.

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