Rheinfelden Ein Jahr Lebenserfahrung sammeln

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„Bufdi“ Luca Grasso (von links), Stefanie Franosz (Bürgertreffpunkt Gambrinus), Studentin und Ex-„Bufdi“ Inka Schick und Jugendreferentin Chiara De Francesco. Foto: zVg/Stadt Rheinfelden

Knapp ein Jahr lang konnten drei junge Menschen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes wieder Einsichten ins Berufsleben im Bürgertreffpunkt Gambrinus und beim städtischen Jugendreferat sammeln. Eine Erfahrung, die keiner der drei Bufdis – Luca Grasso, Finja Buchholz und Ibrahim Önen – missen möchte.

Rheinfelden. „Dieses Zwischenjahr im Bürgertreffpunkt hat mich persönlich wirklich weitergebracht und meine Überlegung, beruflich in Richtung Mediengestalter zu gehen, gefestigt“, erzählt etwa Luca Grasso, der nach seinem Fachabitur einen Bundesfreiwilligendienst im Bürgertreffpunkt Gambrinus angetreten und dabei die verschiedensten Aufgaben übernommen hat.

So gehörten beispielsweise das Bedienen im Rathauscafé und das Vorbereiten und Dekorieren der Räume ebenso zu seinen Tätigkeiten wie das Gestalten des Programmflyers, die Pflege des Veranstaltungskalenders oder auch das Eintragen von Abrechnungen. Daneben sei aber auch – wie er bestätigt – immer Raum für eigene Interessen geblieben wie die Teilnahme an einem Mediengestaltungsprojekt der städtischen Koordinierungsstelle Ganztagsschule und Betreuung. Und auch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen im Amt für Familie, Jugend und Senioren sei sehr interessant und abwechslungsreich gewesen, ergänzt der scheidende Bufdi, der im Herbst eine Ausbildung zum Mediengestalter beginnen möchte.

Die eigenen Kompetenzen verbessern

Die „besondere Erfahrung“ eines Jahres im Bundesfreiwilligendienst können auch Finja Buchholz und Ibrahim Önen für ihre Tätigkeiten im städtischen Jugendreferat bestätigen. Sie haben unter anderem die Ausflüge des Jugendreferats mitgestaltet, waren im Offenen Treff engagiert, haben sich um die Social-Media-Arbeit gekümmert oder das Nachtsport-Team durch Besorgungen unterstützt. Beide haben den Bundesfreiwilligendienst dabei ebenfalls zu einer ersten Orientierung und einem ersten Einblick in das Berufsleben genutzt und gleichzeitig – wie sie sagen – ihre sozialen Kompetenzen verbessert und sind selbstständiger geworden.

Inka Schick, die vor einigen Jahren selbst als Bufdi beim Jugendreferat tätig war und inzwischen als Praxisstudentin zurückgekehrt ist, kann diese Erfahrungen bestätigen und ergänzt: „In dem Jahr lernt man sich selbst besser kennen und man lernt, mit Konflikten umzugehen.“

Stadt sucht neue „Bufdis“

Über das Engagement der Bufdis freuen sich auf städtischer Seite Jugendreferentin Chiara De Francesco und Stefanie Franosz vom Bürgertreffpunkt Gambrinus. „Wir sind sehr froh über unsere Bundesfreiwilligen, die uns doch tatkräftig im Alltag unterstützen“, betonen die beiden. Sie hoffen, bald Ersatz für die scheidenden Helfer zu finden.

Weitere Informationen: Wer Interesse daran hat, selbst einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Arbeit im Jugendreferat und Bürgertreffpunkt Gambrinus kennenzulernen, kann sich ab sofort auf die drei ab September offenen Bundesfreiwilligenstellen über das Karriereportal unter https://karriere.rheinfelden.de bewerben.

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