Rheinfelden Evonik will Sportlern schnell und wirksam helfen

Evonik-Standortleiter Olaf Breuer überreichte gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Martina Reisch, dem BSG-Vorsitzenden Swen Strittmatter und Brand- und Werkschutzleiter Marco Wietzorek die Handdesinfektionsmittel an Dieter Wild vom Stadtsportausschuss (zweiter von links). Foto: zVg/Evonik Industries

Rheinfelden -  Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln ist weiterhin hoch. Insbesondere die Vereine in der Region stellt das Bereitstellen von ausreichend Mitteln zur Virenbekämpfung vor eine großen Herausforderung. Denn: Vieles ist nach den deutschlandweiten Lockerungen der Covid-19-Maßnahmen wieder möglich, etwa das gemeinsame Sporttreiben. Allerdings nur unter strengen Hygieneauflagen.

In Rheinfelden hilft die Firma Evonik den örtlichen Sportvereinen mit 500 Litern Desinfektionsmittel aus, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht.

„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass unsere Sportvereine in Rheinfelden nun endlich wieder trainieren können“, wird der Vorsitzende des Stadtsportausschusses Rheinfelden, Dieter Wild, darin zitiert. „Allerdings stellt uns die Notwendigkeit, Hände und Flächen in den Trainingsbereichen regelmäßig und sorgfältig zu desinfizieren, vor eine logistische Herausforderung.“ Schließlich müssten insgesamt mehr als 40 Sportvereine in Rheinfelden mit genügend Mitteln ausgestattet werden.

Desinfektionsmittel stand auf Abruf bereit

Da kommt es passend für die Vereine, dass der Spezialchemiekonzern Evonik einen Produktionsstandort in Rheinfelden hat. Dort wird unter anderem Wasserstoffperoxid hergestellt, welches eines der Grundstoffe in der Desinfektionsmittelherstellung ist. „Über einen unserer Mitarbeiter haben wir erfahren, dass der Stadtsportausschuss Schwierigkeiten hat, ausreichend Desinfektionsmittel für den Sportbetrieb zu erhalten“, erinnert sich Standortleiter Olaf Breuer an die indirekte Anfrage. „Natürlich haben wir da sehr gerne schnell und unkompliziert geholfen.“

Für Evonik sei diese Spende aus zweierlei Hinsicht eine Herzensangelegenheit. Nicht nur, weil man sich der Stadt und ihren Einwohnern, von denen einige auch Mitarbeiter sind, eng verbunden fühlt. Vielmehr hat der Produktionsstandort auch einen eigenen Sportverein, die Betriebssportgruppe Evonik e.V. (BSG), die sich genau der gleichen Situation gegenübersieht. „Auch wir haben großes Interesse daran, dass wir bei unseren sportlichen Aktivitäten unsere Mitglieder vor einer möglichen Ansteckung durch die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln schützen“, berichtet BSG-Vorsitzender Swen Strittmatter. Von daher könne er den Bedarf der anderen Vereine an entsprechenden Mitteln sehr gut nachvollziehen.

Evonik hat in den vergangenen Monaten nach eigenen Angaben ohnehin ein Kontingent an Desinfektionsmittel produziert, welches für Spendenanfragen vorgesehen gewesen sei, heißt es in der Mitteilung weiter. So war es nun möglich, insgesamt 100 Kanister mit je fünf Litern Handdesinfektionsmittel an den Stadtsportausschuss auf Spendenbasis weiterzugeben. Dieser verteilt die Mittel nun an die Vereine, die sich das Desinfektionsmittel bei einer zentralen Ausgabe am Werkshof bereits am Tag der Spende abholen konnten.  Rheinfelder Sportvereine, die Bedarf an Handdesinfektionsmittel haben, können sich direkt an Dieter Wild wenden.

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