Rheinfelden - Ein gutes Betriebsklima herrscht in der Rheinfelder Stadtverwaltung. Laut einer Befragung ist die Hälfte der Mitarbeiter „völlig zufrieden“, ein weiteres Drittel „ziemlich zufrieden“. 152 der insgesamt 407 Bediensteten haben sich zu den unterschiedlichen Fragen geäußert. Dabei kamen die meisten Antworten aus dem Rathaus selbst, die Mitarbeiter der Außenstellen, der Kinderbetreuung und der Technischen Dienste waren dagegen zurückhaltender.

Große Zufriedenheit

Der Bericht von Jürgen Höferlin, Leiter der Personalabteilung, stößt bei den Gemeinderäten auf große Zufriedenheit. Allerdings schlägt Uwe Wenk (SPD) vor, den Abstand zwischen den Befragungen – die letzte fand vor acht Jahren noch unter Oberbürgermeister Eber­hardt Niethammer statt – zu verkürzen. Ihm schwebt ein zwei- bis dreijähriger Rhythmus vor. Zudem fehlt dem Sozialdemokraten eine grundsätzliche Frage zu den Arbeitsbedingungen. Dies soll nach Höferlin aber seperat abgefragt werden.

Nur zwei Prozent sind „unzufrieden“

Der Personalchef des Rathauses kann darauf verweisen, dass lediglich zwei Prozent mit dem Betriebsklima „unzufrieden“ sind. Die höchste Zustimmung in diesem Themenfeld erhielt die Frage nach dem Spielraum für selbstständiges Arbeiten. Allerdings monierte ein Fünftel, wenig Mitspracherecht bei Entscheidungen der Vorgesetzten zu haben. Trotzdem kommt Höferlin zu dem Ergebnis: „Insgesamt zeigt sich kein negatives, aber ein verbesserungswürdiges Bild zum Thema Führungskräfte.“

Die weitere Vorgehensweise bei der „Verbesserung des Betriebsklimas“ wird jetzt von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Personalrats und der Höferlin-Abteilung festgelegt.