Rheinfelden Hermann Tränkle sagt Adieu

Die Oberbadische

Rheinfelden-Herten (net). Dankende Worte, Applaus und jede Menge Geschenke gab es zum Abschied für Hermann J. Tränkle. Der Volkswirt und Diplomsozialarbeiter räumt nach 23 Jahren seinen Platz als kaufmännischer Leiter im St. Josefshaus und verabschiedet sich in den Ruhestand.

Dieser Übergang in den neuen Lebensabschnitt sei laut Elke Zimmermann-Fiscella, Sozialdezernentin des Landkreises Lörrach, mit Wehmut, aber auch mit Freude und neuen Möglichkeiten für Tränkle verbunden. Rückblickend auf seine aktive Zeit im St. Josefshaus hielt Zimmermann-Fiscella fest: „Sie haben stets auch die wirtschaftliche Seite beachtet, wobei ihnen ihr gutes Zahlenverständnis zu gute kam.“

Dies griff auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in seiner anschließenden Rede auf. „Tränkle hatte ein sehr gutes wirtschaftliches und kaufmännisches Denken und Verhalten, weshalb er für unsere Stadt stets ein wichtiger Ansprechpartner war.“ Auch beim Thema Inklusion sei der ehemalige kaufmännische Leiter ein Vorreiter für die jetzige Lage gewesen. „Bereits 2008“ , so der Oberbürgermeister, „fing Tränkle mit dem Bau einer Wohnanlage an, wo aktuell 28 Bewohner leben.“

Aus Sicht der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) hat der langjährige St. Josefshaus-Mitarbeiter ebenfalls durch wichtige Entscheidungen den Verband nach vorne gebracht, wie Thorsten Hinz, Geschäftsführer des CBP, betonte. „Sie haben die Weichen für die verbandliche Zukunft gestellt, weshalb sie auch weiterhin an unseren Veranstaltungen teilnehmen dürfen.“

Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates der St. Josefshaus gGmbh, Edgar Kösler, verlieh seiner Dankbarkeit Ausdruck. „Ihnen war immer die Verbindung zwischen den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten wichtig, dadurch haben sie viele Menschen dazu gebracht, unser Haus auch einmal zu besuchen.“

Zum Abschluss dankte Tränkle den anwesenden Gästen für die Feierlichkeiten und blickte noch einmal auf seine Tätigkeiten im St. Josefshaus zurück. „Ich habe mich immer als Teil eines Teams verstanden. Der Befehlston war nie meine Sache. Mein Ziel war es immer, dass Entscheidungen auch im Einklang mit den Mitarbeitern getroffen wurden.“

Durch das Programm führte Christoph Dürdoth, Vorstand des St. Josefshauses. Abgerundet wurde das Programm durch die Chöre „Handicaps“ und den „Hermann Tränkle Chor“.

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