Rheinfelden-Herten Der Rathausplatz entsteht

Heinz Vollmar
Der Rathausplatz in Herten bekommt ein komplett neues Gesicht. Aktuell ist er eine große Baustelle. Foto: Heinz Vollmar

In der Ortsmitte von Herten haben die Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten begonnen. Eine fehlende verkehrsrechtliche Genehmigung sorgt jedoch für eine kurzfristige Verzögerung.

Wenn zwei Baufirmen an ein und derselben Stelle gleichzeitig ihre Aufträge ausführen sollen, kann es kurzfristig zu Problemen kommen. Dies betrifft in diesen Tagen vor allem die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Rathausplatzes in Herten.

Hier hat vor wenigen Tagen ein Unternehmen aus Grenzach-Wyhlen mit entsprechenden Bauarbeiten begonnen, während an derselben Stelle ein Kabel- und Tiefbauunternehmen aus Kehl gleichzeitig mit Kabelverlegearbeiten beschäftigt war.

Obwohl die zeitliche Abfolge der Arbeiten beider Unternehmen festgelegt worden war, ist zu anderen Zeitpunkten mit den Arbeiten begonnen worden. So kam es zu Überschneidungen. Die Gründe dafür konnte unsere Zeitung bisher nicht in Erfahrung bringen.

Am Freitag teilte der Grenzacher Betrieb, der für die Sanierung des Rathausplatzes zuständig ist, vor Ort mit, dass für seine Firma noch immer keine Genehmigung für die Arbeiten auf der nördlichen Seite der Hauptstraße am Rathausplatz vorliege. Zuständig dafür sei die Stadtverwaltung Rheinfelden. Daher könne er in diesem Bereich auch noch nicht das Trottoir abreißen, was im Zuge der Sanierungsarbeiten für den Rathausplatz aber nötig sei.

Auf Nachfrage bestätigte Tobias Obert, Amtsleiter Straßen und Tiefbau der Stadt Rheinfelden, dass es tatsächlich für den Grenzacher Landschaftsgartenbetrieb noch keine verkehrsrechtliche Genehmigung für die Arbeiten am Trottoir des Rathausplatzes gebe. Dies liege daran, dass das Ordnungsamt zunächst dem Kabel-Tiefbauunternehmen aus Kehl eine Erlaubnis für die Verlegearbeiten der Breitbandkabel erteilt habe. Eine weitere respektive gleichzeitige Genehmigung für den Betrieb aus der Nachbargemeinde für den gleichen Arbeitsbereichs ei daher rechtlich nicht möglich. Hätte das Grenzacher Unternehmen wie vereinbart mit den Arbeiten begonnen, wäre es zu dem Problem gar nicht gekommen, sagte Obert.

Im Übrigen liege das Problem der fehlenden Genehmigung nur kurzfristig vor, hält der Amtsleiter fest. Wenn die Arbeiten des Kabel-Tiefbauunternehmens an gleicher Stelle abgeschlossen seien, könne auch das Grenzacher Unternehmen mit der verkehrsrechtlichen Genehmigung für seine Arbeiten rechnen.

Im Hinblick auf die Fertigstellung des neuen Rathausplatzes soll es nach Angaben der mit den Arbeiten beauftragten Firma trotzdem keine Verzögerungen geben. Der Verein Dorfkultur Herten kann also weiterhin guter Hoffnung sein, das Dorffest im Herbst an gewünschter Stelle ausrichten zu können.

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