Rheinfelden-Herten. Was ist gut am Markhof? Was muss sich ändern? Was ist unverzichtbar? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Mitarbeiter des St. Josefshauses, die auf dem Markhof arbeiten, bei einer Arbeitssitzung, den das St. Josefshaus gemeinsam mit dem Architekturbüro Steybe Controlling veranstaltete, heißt es in einer Mitteilung.

Durch die Umsetzung der Landesheimbauverordnung und der UN-Behindertenrechtskonvention wird sich das Gesicht des Markhof-Areals grundlegend verändern. Dabei setzt das St. Josefshaus auf seine Mitarbeiter, die mit ihrem Insider-Wissen wesentlich zum Planungserfolg beitragen können. „Sie sind hier die Experten. Wir brauchen jetzt ihre Expertensicht auf die Zukunft“, sagte Vorstandsmitglied Birgit Ackermann bei der Begrüßung. Sie sprach von einem historischen Moment, „weil eine städtebauliches Überplanung etwas ist, das uns dann viele Jahre beschäftigt, deshalb ist heute so ein wichtiger Tag.“

Das Ziel dieses Auftakt-Workshops war es laut Mitteilung, den Planern ein Bild vom Leben auf dem Markhof zu vermitteln. Ihnen ein Gefühl für die Menschen mitzugeben: Was den Menschen, die dort leben, wichtig ist, wie sich auf dem Areal bewegen und wie sich Veränderungen auf sie auswirken werden. Dazu galt es, „Lieblingsplätze auf dem Markhof“ zu fotografieren und die Fotos anschließend auf einem Plakat zu erläutern: Um wessen Lieblingsplätze es sich handelt und was diese Plätze als besonders kennzeichnet.

Die Teilnehmer entwickelten kreative Vorstelllungen zu den Themenfeldern „Ferien und Freizeit“, „inklusive Begegnungsorte“, „Bildung und Arbeit“ sowie „Wohnen und Assistenz“. Die Leitfragen lauteten: Was sollten die Planer dazu wissen? Was braucht es dazu und was muss baulich beachtet werden? Insgesamt brachte die Arbeitssitzung reichlich Ideen für eine städtebauliche Überplanung des Markhof-Areals, hieß es abschließend seitens des Josefshauses.