Rheinfelden „Projekt mit Vorzeigecharakter“

Offiziell als gekürtes Projekt der IBA Basel übergeben wurde gestern das Projekt „Rheinuferrundweg extended“ bei einem Pressetermin auf dem Inseli. Unser Foto zeigt (von links) Jörg Reichert (Energiedienst), Stadtammann Franco Mazzi, Monica Linder-Guarnaccia (IBA-Geschäftsführerin) und OB Klaus Eberhardt. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden - Ohne Corona wäre die Internationale Bauausstellung BaseL (IBA) bereits im vergangenen Jahr zu Ende gegangen. Sie wurde aber wegen der Pandemie bis Juni 2021 verlängert. Und just für das nahe Ende der IBA haben sich die Macher etwas Besonderes vorgenommen: Der „Rheinuferrundweg extended“ als eines der gekürten und nachhaltigen Projekte wurde gestern offiziell eingeweiht und das IBA-Label übergeben. Gleichzeitig bekam der Weg eine neue Beschilderung mit 18 Tafeln zur Geschichte, Technik, Natur und Tourismus.

„Der Rheinuferrundweg extended ist geradezu ein Musterbeispiel für die Idee der IBA“, freute sich IBA-Geschäftsführerin Monica Linder-Guarnaccia. Mit diesem zertifizierten Weg von Stein/Bad Säckingen bis Bad Bellingen über insgesamt 120 Kilometer in 20 Kommunen und drei Ländern und dem Herzstück im Bereich der beiden Städte Rheinfelden sei es gelungen, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt unter dem Motto „Rheinliebe“ zu stärken und den Aufenthalt entlang des Flusses lebenswerter zu machen, und das grenzüberschreitend. „Das Projekt ist ein absoluter Mehrwert für die Bevölkerung“, fand Linder-Guarnaccia.

Alle Projekte, die im Rahmen des Projekts „Rheinuferrundweg extended“ entstanden sind, wurden durch das Interrreg-Programm in unterschiedlicher Höhe gefördert. Insgesamt wurden Projekte mit einem Kostenvolumen von 1,3 Millionen Euro bezuschusst. Eine ganz besonders hohe Förderung von 70 Prozent wurde Rheinfelden zuteil, weil gerade hier zwischen den beiden Schwesterstädten schon lange eine gute Nachbarschaft mit der früheren „Schwabenrunde“ gepflegt wurde.

Im badischen Rheinfelden wurden im Rahmen des IBA-Projekts die neue Kanustation beim Haus Salmegg und das „Sunnebuggele“ bezuschusst. In Rheinfelden/Schweiz gab es Gelder für einen Aussichtspunkt am neuen Weg mit Blick aufs Kraftwerk sowie eine Brown-Nizzola-Gedenkplattform zu Ehren der einstigen Strompioniere. Förderung gab es zudem für eine Unterführung zum Rhein beim ehemaligen „Hotel des Salines“.

„Mit dem Projekt wurde eine deutliche Aufwertung der Flusslandschaft realisiert und ein Stück erlebbare Zukunft geschaffen“, zeigte sich Stadtammann Franco Mazzi stolz. Das Projekt setze den Menschen in den Mittelpunkt, lobte er. Die Idee der „Rheinliebe“ hatte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt von Anfang an begeistert, wie er sagte, weil sie die Menschen mitnehme. „Es ist ein echtes Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter“, bilanzierte der Rheinfelder OB.

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