Rheinfelden Stück zum Gruseln und Lachen

Probenszene von „Arsen und Spitzenhäubchen“. Foto: zVg

Regio - „Wieder einmal ein großes Stück auf die Bühne bringen“ -– das ist das erklärte Ziel der Volkskunstbühne Rheinfelden, die nach dem Verlust ihres Freilicht-Spielortes Schloss Beuggen mit Musiktheater (Feuerwerk 2015) und Kindertheater (Kleine Hexe 2017) von sich reden machte. Nun wird der makabere Grusel-Evergreen „Arsen & Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring präsentiert.

Gefördert vom Kulturamt Rheinfelden soll die Produktion nach vier Aufführungen im Bürgersaal Rheinfelden auch noch in Weil am Rhein und Grenzach gezeigt werden. Mit dem von den Burgfestspielen Rötteln her bekannten Regisseur Klaus Koska hat man sich einen erfahrenen Theatermann ins Boot geholt. Er will in seiner Inszenierung „etwas von dem Schrecken einfangen, den der Einbruch des fast Unmöglichen, des Mörderischen in den Alltag darstellt.“

Zum Inhalt: Abby und Martha Brewster können keiner Fliege etwas zuleide tun, davon ist ihr Neffe Mortimer überzeugt. Als er entdeckt, dass seine reizenden alten Tanten im wahrsten Sinne des Wortes einige Leichen im Keller haben, ist er schockiert. Die schwarzen Witwen locken alleinstehende ältere Männer in ihre Pension – und befördern sie mit vergiftetem Holunderwein ins Jenseits.

Koska sieht im Stück „bei allem Lachen, den Spiegel einer Zeit, die unter dem Deckmantel der Humanität Grausamkeiten rechtfertigt“.

Nach vier Aufführungen in Rheinfelden vom 11. bis 18. Mai geht die Produktion am 29. Mai um 20 Uhr nach Weil am Rhein ins Haus der Volksbildung, um dann am 2. Juni um 17 Uhr in Grenzach im Haus der Begegnung Derniere zu feiern. Karten können unter www.volkskunstbühne.de reserviert werden.

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