Rheinfelden Vier Bands rocken Markhof

Die Oberbadische
Für Ferum Incantare war der Auftritt am Markhof ein Heimspiel. Foto: Rolf Reißmann Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Herten (rr). Von Anfang an gut besucht war der „rockende Markhof“ am Samstag. Peter Schneider, Mitbegründer und seit Jahren auch Hauptorganisator dieses Spektakels, schlenderte recht zufrieden zur Bühne. „Schon kurz nach 18 Uhr ein solch durchmischtes Publikum, das habe ich mir gewünscht“, meinte er. Neben zahlreichen Bewohnern des St. Josefshauses waren viele auswärtige Gäste gekommen, nicht nur aus der engeren Umgebung, sondern etliche kamen auch von weiter her, sowohl aus Freiburg und Emmendingen als auch aus Zürich und Solothurn.

Die gute Tradition eines sehr abwechslungsreichen Programms führte die 13. Auflage von „Markhof rockt“ erneut fort. Zu Gast waren die Bands „Stonewall Noise Orchestra“ aus Schweden, „The Silver Shine“ aus Ungarn und „Sgt. Monkey“ aus der Schweiz sowie als Vertreter der heimischen Rockszene „Ferum Incantare“, in der Musiker aus Herten und Grenzach-Wyhlen spielen.

Wie stets bei diesen Veranstaltungen verfolgten zahlreiche Bewohner des Hauses unmittelbar vor der Bühne jeden Handgriff der Bands bei Auf- und Abbau sehr genau. Sobald die ersten Töne erklangen, wippten und tanzten sie mit. Aufmerksam verfolgten die auswärtige Besucher das Konzert. Einige kamen, weil Verwandte von ihnen im St. Josefshaus arbeiten, andere waren bereits zum wiederholten Male da, weil sie frühere Rockkonzerte in sehr guter Erinnerung hatten. Zudem kamen etliche Besucher wegen des ganz besonderen Ambientes. Sie finden es einfach gut, wenn Behinderte und Gäste gemeinsam Freude an der Musik erleben.

Thomas Kramer aus Herten besuchte bereits zum 5. Mal das Konzert. „Hier treffe ich auf außergewöhnliche Bands, von denen ich weiß, dass sie nicht wegen des großen Geldes auftreten, sondern weil ihnen das besondere Flair gefällt“, sagte er. Das bekräftigte auch die heimische Band „Ferum Incantare“. Sie gehört zu den Stammgästen und kommt stets sehr gerne.

Nach einigen Experimenten spezialisierte sich in den vergangenen Jahren dieses Sommerkonzert auf Rock und Hardrock und traf damit genau den Nerv der Besucher.

Wie immer war auch diesmal die Bewirtung gut organisiert, viele Mitarbeiter des St. Josefshauses legten dafür eigens eine Sonderschicht ein. Auch das Deutsche Rote Kreuz war mit vier Kameraden aus dem Ortsverein Herten vertreten.

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