Ringen Oberliga-Start im Schwarzwald

Rolf Rombach
Der im vergangenen Jahr vom TuS Adelhausen gekommene Dominik Gegeny (oben) ist einer von drei ungarischen Ringern des KSV Rheinfelden. Foto: Rolf Rombach

Der TuS Adelhausen II und Absteiger KSV Rheinfelden beginnen die neue Saison mit Auswärtskämpfen. Während die einen an eine erfolgreichen Weiterentwicklung ihres jungen Teams arbeiten, haben die anderen einen Neustart vor sich.

Zeitgleich zum Aufeinandertreffen der Ringer-Regionalligisten in Höllstein geht es am Samstagabend für die beiden lokalen Oberliga-Teams in der Ferne zum Saison-Auftaktkampf. Der Vorjahresvierte TuS Adelhausen II reist ins Elztal zum AC Gutach-Bleibach (Siebter 2022). Regionalliga-Absteiger KSV Rheinfelden muss zum Vorjahresdritten KSK Furtwangen. Einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es bei der Dinkelbergstaffel sowie den gegnerischen Teams. Einzig der KSV Rheinfelden blieb nahezu konstant.

TuS II ist startklar

Vorerst kann sich das TuS-Trainer-Duo, bestehend aus Pascal Ruh und Sascha Oswald, noch gemeinsam der Mannschaft widmen. Wegen der B-Trainer-Lizenzpflicht in der Bundesliga wird Ruh ab Ende September bei Auswärtskämpfen bei der ersten Mannschaft dabei sein, während C-Lizenz-Inhaber Oswald die Reserve betreuen wird.

Mit vier Neuzugängen und einem Abgang ist der AC Gutach-Bleibach etwas schwerer einzuschätzen zum Saisonbeginn, wie Sascha Oswald bekennt. Doch sein Fokus ist zunächst bei den eigenen Ringern, wo er grünes Licht gibt: „Alle sind startklar, wir haben keine Verletzten. Ich denke daher, dass unsere Mannschaft gut dasteht. Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns, womit etwas drin sein wird.“

Nachwuchs-Talent Leonard Zavarin, der 2019 zahlreiche gute Kämpfe präsentierte und im vergangenen Jahr verletzungsbedingt fehlte, sei wieder am Start und wird die Lücke füllen, die Ruh mit seinem Ruhestand auf der Matte im Greco-Mittelgewicht und -Halbschwergewicht hinterlassen wird.

Die vier Abgänge (Thomas Eckhardt/ Benny Vogt zur WKG Weitenau-Wieslet, Mark Marton zum KSV Rheinfelden und Nick Naumann zur RG Hausen-Zell) werden zum Teil durch den eigenen Nachwuchs ersetzt. Neben den bereits im vergangenen Jahr etablierten Ringern wie Manuel Loeper, Ianis und David Buzan kommen in diesem Jahr an Einzelmeisterschaften erfolgreiche Jungsportler wie Wladislav Melnikov oder Neo Warkentin vermutlich hinzu.

Bereit zum Reset

Für den KSV Rheinfelden soll nach der verkorksten Vorsaison nun wieder mehr Sonne scheinen. Zahlreiche Verletzungsausfälle machten es zum Saisonende unmöglich, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen. Doch die betroffenen Ringer sind nun zurück.

Das Team blieb zusammen und wurde durch Mark Marton für das Freistil-Schwergewicht ergänzt. „Die Mannschaft ist motiviert und fit“, freut sich Trainer und Leichtgewichtsringer Fabian Wepfer. „Nun lassen wir uns überraschen, wie der Start verlaufen wird.“

Mit vier Neuzugängen rüstete der KSK Furtwangen auf, darunter mit den Brüdern Enes und Hadis Vehapi vom Regionalligisten KSV Tennenbronn, die in diesem Jahr beide die Bronzemedaille bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften holten. Verlassen hat die Schwarzwälder Greco-Spezialist Kevin Reuschling, der zum Bundesligisten RKG Freiburg zog.

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