Ringen Semisorow und Ruh zurück

Der Adelhausener Nedyalko Petrov (rechts) feiert einen Überlegenheitssieg. Foto: Rolf Rombach Foto: Die Oberbadische

Riegelsberg (rom). Es war der erwartet klare Ausgang der letzten großen Fahrt vor dem entscheidenden Wochenende in der Bundesliga-Gruppe Südwest. Beim saarländischen KV Riegelsberg, der mit lediglich zwei Ausländern und dafür vier eigenen Ringern antrat, ließ sich der Favorit nicht aus dem Rhythmus bringen und siegte überlegen mit 31:6.

Mit Pascal Ruh (86 kg-Freistil) und Alexander Semisorow (71 kg-Freistil) debütierten nach langen Verletzungspausen. Das kosteten sie auch aus, denn als einzige Akteure der Begegnung gingen beide mit ihren Gegnern über die kompletten sechs Minuten Kampfzeit.

Die erste Halbzeit war vor lediglich 100 Zuschauern schnell vorbei. Die Überlegenheitssieger Nedyalko Petrov (57 kg-Greco), Felix Krafft (130 kg-Freistil) und Artem Gebekov (61 kg-Freistil) benötigten acht Minuten und 35 Sekunden für 45 Aktionspunkte. Arian Güney (98 kg-Greco) und Zsolt Berki (66 kg-Greco) brauchten ebenfalls keine vier Minuten auf der Matte. So führte der TuS zur Pause 20:0.

Über die Rückkehr von WM-Teilnehmer Alex Semisorow freute sich Bernd Reichenbach: „Er ist wichtig für die Moral in der Kabine, ein Motivator.“ Mit 3:0 tastete sich der Haltinger noch vorsichtig in der ersten Runde durch. Zwei Schritte ins Mattenaus brachten Gegner Kai Burkon ran, doch dann zeigte der Kaderathlet seine Qualitäten und punktete in den Schlusssekunden noch doppelt zum 10:2-Erfolg.

Zwar unterlag Pascal Ruh mit 3:9 gegen Riegelsbergs Trainersohn Robin Paulus, doch stellte er sich erstmals seit seiner schweren Verletzung einem Kampf und präsentierte sich im Stand schon wieder kampfbereit. Einzig in der Bodenlage musste er dem Gegner einige Punkte überlassen.

Mit den Überlegenheitssiegen von Bozo Starcevic (80 kg-Greco) und Dominik Ettlinger (75 kg-Greco) setzten die weiteren TuS-Ringer den einseitigen Abend fort. Einzig Schlussmann Leonard Zavarin (75 kg-Freistil), der sich erneut in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, musste in der zweiten Runde mit einer Schulterniederlage eine Vier abgeben.

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