Ringen Silbermedaille geht an Trübe und Zavarin

Rolf Rombach
Norman Trübe (rechts) holt die Silbermedaille. Foto: Rolf Rombach

Südbadische Meisterschaft im Greco-Stil bringt nur zweimal Edelmetall für den Bezirk Oberrhein.

Mit der höchsten Teilnehmerzahl seit über 20 Jahren warteten die Südbadischen Ringermeisterschaften der Aktiven im klassischen Stil in Haslach im Kinzigtal auf. Der Südbadische Ringerverband (SBRV) und der ausrichtende KSV Hofstetten verzeichneten bei den Wettkämpfen 80 Sportler aus 24 Vereinen. Im Vorjahr kämpften mit 42 Ringern aus 18 Vereinen lediglich knapp die Hälfte um die Tickets für die Deutschen Meisterschaften.

Aus dem Bezirk Oberrhein nahmen allerdings nur acht Ringer aus drei Vereinen teil. Mit 19 Teilnehmern am stärksten besetzt war am Samstag die Klasse bis 72 Kilogramm. Hier verpasste Nick Naumann (TuS Adelhausen), der in der Liga für die RG Hausen-Zell startet, nach vier Siegen durch zwei Überlegenheitsniederlagen das belohnende Edelmetall. In der Gruppenphase unterlag er gegen den späteren Meister Corneliu Rusu (RKG Freiburg). Im kleinen Finale war Regionalliga-Konkurrent Dominik Wölfle (KSV Hofstetten) zu stark.

Trübe muss Gold früh abschreiben

In der Klasse bis 67 Kilogramm starteten fünf Teilnehmer im nordischen Turnier (jeder gegen jeden). Nach dem 8:5-Punktsieg gegen Marius-Ionut Blindu (SV Eschbach) ging Norman Trübe (TuS Adelhausen) gegen Luan Lauer (RSV Schuttertal) zu Beginn der zweiten Runde auf die Schultern und musste sich damit von der Goldmedaille verabschieden. Mit einem Überlegenheits- und Aufgabesieg sicherte sich Trübe im Anschluss zumindest den Vizemeistertitel.

Drei Überlegenheitssiege brachten Leonard Zavarin (TuS Adelhausen) souverän ins Finale der Klasse bis 82 Kilogramm.

Zavarin zieht souverän ins Finale ein

Schon im Trikot seines künftigen Oberliga-Vereins KSV Rheinfelden musste sich Zavarin nach gerade einer Minute vom Regionalliga-Vizemeister Marc Fischer schultern lassen.

Bis 87 Kilogramm trafen erneut die beiden Freistil-Spezialisten Dennis Kronenberger (WKG Weitenau-Wieslet) und Thomas Gebhardt (KSV Appenweier) zu Beginn des Turniers aufeinander.

Gebhardt gelingt die Revanche

Nach Kronenbergers 5:4-Erfolg in der Vorwoche gewann der künftige TuS-Ringer Gebhardt mit 4:1. Da beide Ringer gegen den georgischen Bundesliga-Profi Giorgi Ketiladze (RKG Freiburg) unterlagen, ging es für die beiden Sportler um Rang drei beziehungsweise fünf. Mit einem Schultersieg sicherte sich Gebhardt Bronze. Dennis Kronenberger wurde Fünfter.

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