Ringen Strahlende Gesichter in der Staatsbrauerei

Von Uli Nodler

Rothaus. Auf allen Ebenen hervorragend aufgestellt, sehen die Ringer und Offiziellen des Regionalligisten RG Hausen-Zell der neuen Mannschaftssaison mit großer Zuversicht entgegen. So gab’s am Freitagnachmittag auf Schwarzwaldshöhen nur strahlende Gesichter. Geladen hatte die Badische Staatsbrauerei Rothaus, bereits seit 20 Jahren Hauptsponsor der Ringgemeinschaft aus dem Wiesental.

Nach dem obligatorischen Foto-Shooting im eindrucksvollen Sudhaus informierten der Sportliche Leiter Björn Gut, Mike Mühlemann, Marketing-Chef und langjähriger Aktiver, sowie die beiden Trainer Adrian Recorean (Freistil) und Florian Hassler (Greco) über die Aktiven sowie die gesetzten Ziele in der bevorstehenden Regionalliga-Saison.

Im Mittelpunkt des Interesses standen natürlich die Neuzugänge. Bis auf den Ungarn Gergö Wöller waren Tobias Greiner, Benny Vogt (beide WKG Weitenau-Wieslet) und Sarah Mester (KSV Rheinfelden) dabei. Sie standen Mike Mühlemann auch Rede und Antwort.

Sowohl Vogt als auch Greiner erlebten mit Weitenau-Wieslet eine hervorragende Regionalliga-Saison. Dennoch zog es Greiner zurück zu seinem Heimatverein, weil er vor allem seine RG-Kumpels vermisste: „In dem einen Jahr im Kleinen Wiesental hat mit schon der eine oder andere gefehlt“, betonte der 26-Jährige, der im Regionalteam in der Klasse bis 66- und 71 Kilogramm eingesetzt wird.

Benny Vogt (18), ein Kandidat für die Klasse bis 61 Kilogramm, ist eine ehrliche Haut und erklärte seinen Wechsel aus dem kleinen ins große Wiesental so: „Ich suche bei der RG eine neue sportliche Herausforderung, weil bei der WKG einer vor mir war, an dem ich auch in der neuen Saison nicht vorbei gekommen wäre.“

Für das Frauenringen in der Ringgemeinschaft ist Sarah Mester ein toller Gewinn. Die 29-Jährige, die bislang als Kick-Boxerin Furore machte, hat beim KSV Rheinfelden ihre Liebe zum Ringen gefunden und will sich nun bei der RG weiterentwickeln.

Über die Sportlichen Ziele der RG Hausen-Zell gab Björn Gut Auskunft. Der Sportliche Leiter hält nach der Verstärkung des Kaders einen guten Mittelfeldplatz realistisch. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Am Ende soll ein Rang zwischen drei und fünf in der nach der Auflösung der 2. Bundesliga deutlich stärkeren Regionalliga herausspringen.

Ein Riesengewinn für die Ringgemeinschaft sei zweifelsohne Gergö Wöller. „Wir hätten ihn schon in den letzten drei Kämpfen der vergangenen Saison einsetzen können, wenn es eng geworden wäre. Doch das war nicht mehr nötig“, meinte Gut. In der kommenden Mannschaftssaison ist Wöller vorrangig als Back-up für Laszlo Szabolcs (71 kg, Freistil) vorgesehen. „Es kann aber durchaus sein, dass auch in besonders wichtigen Kämpfen beide auf der Matte stehen“, informierte Gut.

Mit Tom Blum (TuS Adelhausen) und Marius Weißer (Studium in Frankfurt) vermeldet die RG nur zwei Abgänge. So gesehen ist Hausen-Zell in der neuen Mannschaftssaison deutlich stärker einzuschätzen als in der vergangenen.

Neben den positiven Signalen im sportlichen Bereich wurden von den RG-Verantwortlichen die Rahmenbedingungen vor allem auf dem Gebiet der medizinischen Betreuung, Gesundheit und Prävention enorm verbessert. „So haben die Kombinierten mit der Rennbahnklinik in Basel auf dem gebiet der medizinischen Betreuung einen überaus kompetenten Partner gewonnen. Dr. Gerrit Behrens ist dort für die RG der Ansprechpartner. Eingefädelt hat Trainer Florian Hassler die neue Partnerschaft.

Doch nicht genug: Weitere RG-Partner sind in diesem Bereich die Deutsche Krebshilfe und die nationale Antidoping-Agentur NADA. „Mit der NADA werden wir während der Saison auch einige Veranstaltungen durchführen“, ließ Huber wissen. Und zu guter Letzt gab er die Vertragsverlängerung mit Premium-Sponsor Rothaus bekannt. „Wir freuen uns sehr auf die nächsten drei Jahre der Partnerschaft. Die RG Hausen-Zell passt perfekt in unserer Sponsoring-Profil“, freute sich auch Erich Becker von Rothaus.

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