Ringen WKG wieder in Feierlaune

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Mit einem weiteren Kantersieg lauert die WKG Weitenau-Wieslet nun hinter dem ASV Ladenburg auf dem dritten Tabellenrang. Gegen den AB Aichhalden präsentierten sich die Ringer von David Muller und Kai Vögtlin erneut bis in die Haarspitzen motiviert. Der klare 19:7-Heimsieg war der Beleg dafür, dass niemand etwas anbrennen lassen wollte. Der KSV Rheinfelden war beim KSV Tennenbronn mit 7:18 chancenlos. Dafür gelang der RG Hausen-Zell mit einem 16:15-Sieg beim Schlusslicht SVG Nieder-Liebersbach der erste Rückrundenerfolg.

Tegernau/Nieder-Lieberbach/Tennenbronn (rom). Das Grinsen konnte man nach dem Kampf der WKG bei Trainer Kai Vögtlin trotz des obligatorischen Mundschutzes deutlich erkennen. „Das macht einfach Spaß, hier in der Ecke zu sitzen“, lobte er seine Ringer nach dem Heimsieg. Während die WKG gleich drei Überlegenheitssiege feierte, gelangen dem AB Aichhalden nur Punktsiege. Einer der „Spaßbringer“: Neuzugang Adil Ikhlazov (61 kg-Freistil). Der 17-Jährige täuschte immer wieder Beinangriffe an und hielt Gegner Marin Filip in Schach, nachdem die erste Runde mit 8:2 klar an den Aichhaldener gegangen war. Doch 20 Sekunden vor dem Schlussgong gelang Ikhlazov mit einem Beinangriff zum Mattenrand eine Vierer-Wertung. Als Filip in der Passivitätszone mit seinem Griff abrutschte, packte der WKG-Mann zum Takedown mit anschließendem Durchdreher zu. Mit dem Gong stand es damit 10:8. Mit der Vorarbeit platzte bei Michael Herzog (98 kg-Greco) ebenfalls der Knoten.

Ausnahmsweise erst nach der Pause durfte Simon Dürr ran, dessen stetige Aktionen gen Mattenrand Punkt für Punkt den Vorsprung ausbauten. Bruder Jonas (80 kg-Greco) gewann nach dem 5:4 aus dem Vorkampf nun erneut mit 3:1 gegen Roman Brüstle. Im Schlusskampf stand Simon Leisinger (75 kg-Greco) mehrfach kurz vor Punktgewinnen aus der Kopfklammer, doch Felix Rebstock setzte sich am Ende mit 9:6 durch.

Gleich mehrfach hauchdünne Entscheidungen sorgten bei der RG Hausen-Zell beim SVG Nieder-Liebersbach für Nervenkitzel bis zum Schluss. Erst die Überlegenheitssiege von Schwergewichtler Oliver Hassler im ungewohnten Freistil (20:4), die jeweils 16:1-Erfolge von Alexandru Solomon (66 kg-Greco) und Ivan Guidea (71 kg-Freistil) brachten die RG nach vorne. Nach acht Kämpfen führte die RG mit 16:9. So durften die Weltergewichter nicht mehr viel abgeben. Jonas Deiß (75 kg-Greco) sicherte mit einem 11:1 bereits das Remis und abschließend Patrick Sutter (75 kg-Freistil) den RG-Sieg, da er mit 17:4 die Überlegenheitsniederlage abwenden konnte.

Deutlicher, als auf der Matte präsentiert, unterlag der KSV Rheinfelden beim KSV Tennenbronn. Sinnbildlich hierfür Halbschwergewichtler Luillys Perez Mora, der gegen Tennenbronns Neuzugang Mariyan Marinov, Neuter der diesjährigen U23-WM, mit 7:9 unterlag. Nach einer 6:1-Führung nutzte Marinov eine Drehbewegung des Rheinfeldeners für einen Takedown mit direktem Durchdreher. Eine weitere Rolle aus der angeordneten Bodenlage sorgte trotz engen Kampfverlaufs für die Vorentscheidung in diesem Kampf.

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