Rümmingen Geschätzter Verlust wird sechsstellig sein

Rümmingen rechnet mit finanziellen Einbußen. Foto: sba

Rümmingen -  „Wir werden genauso schwimmen wie die anderen Gemeinden auch“, sagte Bürgermeisterin Daniela Meier in der jüngsten Sitzung des Rümminger Gemeinderats. Mit diesen Worten gab sie einen Ausblick auf die Juli-Sitzung, bei der die Finanzlage der Gemeinde genauer besprochen werden soll.

Eine Viertelmillion Verlust

Einen kleinen Einblick gab Meier dennoch in der jüngsten Sitzung: Vor allem in der Einkommens- und Umsatzsteuer, die die stärkste Einnahmequelle für die Gemeinde darstellt, rechnet die Bürgermeisterin nach derzeitigem Stand mit einem Verlust von einer Viertelmillion Euro.

Kreisumlage noch ungewiss

Sowohl die Gewerbesteuer, die nach Meier nicht allzu sehr ins Gewicht fallen wird, da kaum Gewerbe in Rümmingen sei, als auch die Kreisumlage seien noch ungewiss. „Wir werden erst gegen Ende des Jahres klarer sehen“, sagte Meier und fügte hinzu, dass sie von einem 300 000-Euro-Verlust für die Gemeinde ausgehe.

Gewiss sei, dass die Einnahmen der Kindergartengebühren für zwei Monate ausfallen werden, sprich 45 000 Euro. Dabei erwähnt sie, dass sie noch auf das Ergebnis des Konjunkturpakets des Bundes warte. „Ich bin nur froh, dass die Altschuldenfrage vom Tisch ist“, fügte sie hinzu. Ein Hoffnungsschimmer komme aus der Richtung der Abschlagszahlungen nach dem Finanzabschlagsgesetz, die laut Meier ohne Kürzungen ausbezahlt werden sollen.

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Peter Altmaier

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Teilen Sie seine Ansicht?

Ergebnis anzeigen
loading