Rümmingen Vor Freude direkt aufgesprungen

Alexandra Günzschel
Annika Tschöpe würde gerne Sängerin werden. Foto: zVg

Die 20-jährige Annika Tschöpe aus Rümmingen hat als Singer-Songwriterin Annaika jetzt eine besondere Anerkennung erfahren. Bei einem Bundeswettbewerb für junge Talente gehört sie zu den zwölf Preisträgern, die nach Berlin eingeladen wurden, um sich dort mit anderen Musikern auszutauschen.

Von Alexandra Günzschel

Rümmingen. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet die Solistin über diesen Erfolg und erklärt, was die Musik für sie bedeutet.

Frage: Frau Tschöpe, haben Sie sich gefreut, als Sie die Einladung nach Berlin erhalten haben?

Auf jeden Fall habe ich mich über die Einladung nach Berlin gefreut! Das Lustige ist, dass ich während der Zeit der Entscheidung in Frankreich war. Immer wieder hat mein Vater meine E-Mails für mich gecheckt, ob schon eine Rückmeldung gekommen war.

Nach den zwei Wochen war ich immer noch sehr verwundert, dass ich noch keine Nachricht erhalten hatte. Dann kam mir die Idee, auf der Website nachzusehen, wo auch die anderen Informationen zum Treffen der jungen Musik-Szene angezeigt wurden.

Als ich dann meinen Namen auf der Liste gesehen habe, konnte ich es erst nicht glauben und bin direkt vor Freude aufgesprungen.

Mit Unterstützung meiner Gesangslehrerin habe ich an meinen eingereichten Songs gefeilt. Es unter die Top zwölf geschafft zu haben, hat mich natürlich mega gefreut.

Frage: Was erwarten Sie sich von der Woche in Berlin?

Leider können wir aufgrund der Pandemie doch nicht nach Berlin fahren, aber ich freue mich dennoch auf die Workshops und das alternative Programm. Ich erhoffe mir und bin sehr zuversichtlich, dass mich die Workshops weiterbringen werden, was zum Beispiel das Texte­schreiben oder Aufnehmen von Songs angeht.

Frage: Sie sind jetzt 20 Jahre alt. Wann haben Sie mit dem Singen begonnen?

Ich singe seit ich denken kann, was bestimmt auch am Einfluss meiner Eltern liegt.

Mit dem Gesangsunterricht habe ich vor drei Jahren bei Richard Geppert angefangen.

Nach meinem Abitur im Jahr 2020 bin ich dann für ein Jahr nach Stuttgart gezogen, um dort einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren. Während dieser Zeit habe ich Unterrichtsstunden bei Petra Straue genommen.

Frage: Wo würden Sie sich musikalisch verorten?

Bisher kann man mich wahrscheinlich zum Pop zählen, aber ich bin noch jung und möchte auch noch andere Musikrichtungen ausprobieren.

Frage: Schreiben Sie Ihre Texte selbst?

Ja, ich schreibe meine Texte selbst, seit ich etwa zwölf Jahre alt bin. Damals hat sich nichts gereimt und es gab auch noch keine Melodien. Aber ich bin dran geblieben.

Frage: Wovon lassen Sie sich dabei inspirieren?

Meine ersten Texte haben von Liebeskummer gehandelt. Generell, wenn ich nicht gut drauf bin, fasse ich meine Gedanken in Worte und daraus entstehen dann die meisten Songs.

Aber auch, wenn ich draußen unterwegs bin, lasse ich mich gerne inspirieren. Manchmal sind es Kleinigkeiten wie ein Satz, den jemand sagt und mir fällt etwas dazu ein.

Frage: Ihre Mutter stammt aus Togo. Hat Sie das musikalisch in irgendeiner Weise beeinflusst?

Was das Tanzen angeht, hat mich meine zweite Heimat auf jeden Fall beeinflusst. Sei es die Musik von zum Beispiel Almok oder Toofan, die mich immer zum Tanzen bringen.

Beim Singen habe ich mich allerdings noch nicht ausprobiert. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Frage: Ist eine Musikkarriere etwas, dass Sie anstreben oder soll die Musik eher Hobby bleiben?

Schon als kleines Kind wollte ich Sängerin werden. Und auch heute möchte ich meine Songs mit anderen teilen.

Zuerst einmal möchte ich mich aber auch auf mein Lehramtsstudium der Fächer Mathematik und Französisch konzentrieren und mal sehen, was noch kommt.

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