SC Freiburg SC-Doppelschlag: 89. und 91.

SC-Stürmerin Klara Bühl (vorne) trifft gegen Potsdam doppelt.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Der Re-Start ist geglückt. Und wie! Nach einem 0:2-Rückstand offenbarte der SC Freiburg am Samstag im heimischen Mösle­stadion Kampfgeist pur und bezwang am 17. Spieltag Turbine Potsdam mit 3:2.

Von Uli Nodler

Freiburg. Damit gelang den SC-Frauen nach fast dreimonatiger Pause aufgrund der Corona-Pandemie ein optimaler Wiedereinstieg.

„Wir haben gut begonnen, sind dann aber immer weniger in die Zweikämpfe gekommen und somit auch verdient in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir das System umgestellt, um mehr Druck auf den Ball aufzubauen und in Pressing-Situationen zu kommen. Wir haben in einer kräfteraubenden und teilweise wilden Partie viel Leidenschaft an den Tag gelegt und uns am Ende dafür belohnt. Es ist ein sehr gutes Gefühl, die Begegnung doch noch gedreht zu haben. Wir wissen aber auch, dass wir gewisse Dinge noch verbessern müssen. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, die die Fortführung des Spielbetriebs ermöglicht haben“, analysiert ein zufriedener SC-Trainer Daniel Kraus den Auftritt seiner Mannschaft.

Die Freiburgerinnen nutzten in ihrer offensiven Anfangsphase die sich bietenden Chancen nicht. Nach einer Viertelstunde übernahm dann Potsdam die Initiative. Und nach einem Doppelschlag (21./23.) lagen die Freiburgerinnen mit 0:2 im Rückstand. Die Treffer für Turbine markierten Malgorzata Mesjasz und Caroline Siems.

Die Gastgeberinnen gerieten jedoch durch den klaren Rückstand nicht in Panik, hatten dann vor der Pause gleich mehrmals den Anschlusstreffer auf dem Fuß. So klärte in der 34. Minute nach einem Schuss von Klara Bühl die Potsdamerin Johanna Elsig für ihre bereits geschlagene Torhüterin auf der Torlinie.

Coach Kraus ordnete in der Pause an, noch intensiver zu pressen. Das zahlte sich zehn Minuten nach Wiederanspiel aus. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einem Pass von Jana Vojteková gelang Bühl der Anschlusstreffer.

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Erneut war es Klara Bühl (89.), die mit einem Schuss ins Kurze Eck den 2:2-Ausgleich markierte. Doch nicht genug: In der Nachspielzeit drehte der SC Freiburg zum Entsetzen der Potsdamerinnen die Partie komplett. Einen hohen Ball in den Strafraum konnte Turbine-Torhüterin Jamie Gerstenberg nicht festhalten, und Naomi Mégroz hatte keine Mühe, den Ball zum 3:2-Endstand über die Linie zu drücken.

SC Freiburg: Frohms – Wittje (71. Karl), Knaak, Minge, Kayikci, Starke, Sanders (54. Lotzen), Bühl, Müller (71. Mégroz), Kirchberger, Vojtekova (79. Stegemann).

Tore: 0:1 (21.) Mesjasz, 0:2 (23.) Siems, 1:2 (55.) Bühl, 2:2 (89.) Bühl, 3:2 (90+1) Mégroz.

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