Schliengeen Mehr als 14 Millionen Euro investiert

Alexander Anlicker
Die Schliengener Hebelschule Foto: Alexander Anlicker

Die Freien Wähler hatten eine Aufstellung der Investitionen in die Hebelschule gefordert. In der jüngsten Gemeinderatssitzung legte die Verwaltung die Zahlen vor.

Im Januar hatte die Fraktion der Freien Wähler im Schliengener Gemeinderat eine Aufstellung der Investitionen der Gemeinde in die Schulen während der vergangenen zehn Jahre gefordert. Anlass war, dass der Rektor der Hebelschule, Andreas Schlageter, im Gemeinderat mit deutlichen Worten Stellung zum Haushaltsplan 2024 bezogen hattte. „Uns ist die Rede des Rektors anlässlich der Haushaltsaufstellung aufgestoßen, bloß weil wir die Erweiterung in Mauchen verschieben mussten“, sagte Fraktionssprecher Thoma Sattler.

In der Sitzung hat nun die Verwaltung die gewünschten Zahlen geliefert. Aufgeschlüsselt waren die Zahlen für den Zeitraum von 2005 bis 2017 sowie für 2018 bis 2023. Von 2005 bis 2017 wurden insgesamt 8,6 Millionen in die Hebelschule mit ihren Grundschul-Außenstellen in Liel, Niedereggenen und Mauchen investiert.

Davon entfielen knapp 7,8 Millionen Euro auf die Hebelschule in Schliengen. Größte Brocken waren dabei der Umbau und die Sanierung im Jahr 2005 mit fünf Millionen Euro sowie die beiden Bauabschnitte des Entwicklungskonzepts (2015/16 und 2017/18) mit knapp 1,5 Millionen und 580 000 Euro.

In den Jahren 2018 bis 2020 wurden rund sechs Millionen Euro in den Neubau und die Ausstattung der Mensa an der Hebelschule investiert. Davon entfielen mehr als 3,2 Millionen Euro auf den Neubau. In die Digitalisierung wurden von 2018 bis 2022 knapp 90 000 Euro investiert. In die Grundschule in Liel wurden rund 823 000 Euro investiert, knapp 2,5 Millionen Euro in die Erweiterung der Grundschule in Niedereggenen sowie rund 300 000 Euro in die Planung der Erweiterung der Mauchener Grundschule. Insgesamt seien mehr als 14 Millionen Euro investiert worden, fasste Bürgermeister Christian Renkert zusammen. Die Baumaßnahme in Mauchen sei nur geschoben worden, weil man sonst den Haushalt nicht genehmigt bekommen hätte, sagte Renkert.

„Man kann sagen, dass der Schliengener Gemeinderat und die Verwaltung, sehr wohl was für die Schule gemacht haben“, lautete das Fazit von Sattler.

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