Schliengen Einweihung in der Adventszeit

Weiler Zeitung, 13.06.2018 21:45 Uhr

„Der Neubau passt gut ins Gesamtensemble“, freute sich Bürgermeister Werner Bundschuh gestern beim Richtfest für die neue Mensa der Hebelschule. Das Millionen-Projekt liegt bisher im Kostenrahmen, allerdings konnte der ambitionierte Zeitplan nicht gehalten werden, erläuterte der Rathauschef vor den zahlreichen Gästen.

Von Claudia Bötsch

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Schliengen. Bundschuh freute sich über den „sehr ansprechenden Neubau“, der einen Meilenstein in der Schulhistorie markiert. Gebaut wird eine Mensa, die auch als Veranstaltungsraum für Versammlungen, Vorträge oder Theaterspiel genutzt werden kann und zudem einen Raum für Musikunterricht bietet.

In der Mensa selbst gibt es Platz für 110 Schüler. Vorgesehen sind zudem drei Räume für die Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung. Diese sind auf 60 Kinder ausgerichtet.

Größte Investition im laufenden Haushalt

Der Neubau der Mensa markiert mit 3,55 Millionen Euro die größte Investition im laufenden Gemeindehaushalt. Dazu kommen die Kosten für die Außenanlagen, die Bundschuh mit 1,2 bis 1,5 Millionen Euro veranschlagte. Sie sollen im kommenden Jahr fertiggestellt werden.

Die Mensa selbst soll voraussichtlich Mitte Dezember eingeweiht werden. Der ursprüngliche Termin, der ohnehin sehr sportlich gewesen sei, ist laut Bundschuh nicht zu halten gewesen. Verwiesen wurde auf den sehr schwierigen Baugrund und die schlechte Witterung. Ursprünglich hatte man die Einweihung zum neuen Schuljahr angepeilt. Abgesehen davon seien die Arbeiten bisher aber reibungslos vonstatten gegangen, hielt der Bürgermeister fest.

„Als nächstes kommt die Dacheindeckung, dann geht es an die Fenster und den Innenausbau“, erläuterte Projektleiter Bernd Haarje vom Architekturbüro Lentz, Frings und Partner die weiteren Schritte. Das Schliengener Büro zeichnet für die Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung verantwortlich. Probleme mache wie vielerorts die generell gute Konjunktur und die damit verbundene sehr dichte Auftragslage: Es sei schwierig, die entsprechenden Firmen zu finden, meinte Haarje im Gespräch mit unserer Zeitung.

Architekt Emil Schweinlin hatte die Mensa-Planung bis einschließlich der Baugenehmigung übernommen.

 
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