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Schliengen Neue Kita für 45 Kinder kann kommen

Alexander Anlicker
Auf der Nordseite des Gebäudes ist ein Anbau für ein neues Treppenhaus geplant. Im bestehenden Treppenhaus sollen die Garderoben für die Krippen- und Kindergartengruppen untergebracht werden. Foto: Alexander Anlicker

Der Bauausschuss des Schliengener Gemeinderats hat am Donnerstag dem Bauantrag der Gemeinde für die Sanierung und den Umbau des Mannhardt-Anwesens an der Eisenbahnstraße einstimmig zugestimmt.

Bürgermeister Christian Renkert ließ im Sachvortrag nochmals die wichtigsten Eckpunkte des Vorhabens Revue passieren. Das Gebäude soll künftig im Erdgeschoss zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Kindern unter drei Jahren sowie im Obergeschoss eine Kindergartengruppe für 25 Kinder über drei Jahren beherbergen.

Im Erdgeschoss werden die zwei Krippen mit zwei Schlafräumen, zwei Gruppenräumen, einer gemeinsamen Teeküche und gemeinsamen sanitäre Anlagen untergebracht. Das Obergeschoss wird von der Ü3-Gruppe belegt, mit einem Gruppenraum, ein Schlafraum und einem Intensivraum mit voll ausgestatteter Küche, zum gemeinsamen kochen und backen und dem Konvektomat für die Zubereitung des Mittagsessens, ist der Beschlussvorlage zu entnehmen. Durch den Intensivraum gelangt das Personal in das Dachgeschoss, wo sich weitere Lager- und Technikräume befinden.

Im Untergeschoss wird ein großes Besprechungszimmer, Arbeits- und Aufenthaltsbereich für das Personal untergebracht. Der Putzraum und die Technikräume werden neu angelegt. Der Partykeller wird als Lager umgenutzt.

Auffälligste Änderung an der Bausubstanz ist laut Renkert der Anbau eines neuen Treppenhauses mit zusätzlichem Personenfahrstuhl an der Nordseite. Dies ermöglicht die bestehende Treppe im Innern zu entfernen und die Fläche des alten Treppenhauses als Garderobe für die verschiedenen Kindergartengruppen zu nutzen.

Auf der Südseite wird der vorhandene Balkon durch eine Stahlkonstruktion mit einer Außentreppe ersetzt. Über die Außentreppe gelangen die Kindergartenkinder in den Garten, gleichzeitig wird der zweite Rettungsweg aus dem Ober- und und Dachgeschoss sichergestellt.

Bei der Vorstellung des Vorhabens im Gemeinderat in der Dezembersitzung waren die Baukosten auf 2,2 Millionen Euro (Netto) beziehungsweise 2,6 Millionen Euro (Brutto) geschätzt worden. Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten dem Bauantrag der Gemeinde einstimmig zu.

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