Schliengen Ostereier, Hasen und Kücken säumen den Weg

Herbert Schumacher
Die „Osterweg-Mädels“ (v. l.): Kristin Gerspacher, Heike Barth, Silke Brunner und Kristina Müller mit dem Blütenbilderrahmen. Foto: zVg

Der „Ostererlebnisweg“ in Obereggenen hat mit dem „Oster-Mitmach-Weg“ eine Extrarunde bekommen. Wer das Rätsel löst, kann die Schatztruhe öffnen.

Kristina Müller und Heike Barth haben im Jahr 2021 den „Ostererlebnisweg“ nördlich von Obereggenen ins Leben gerufen, der auf großes Interesse stieß. In diesem Jahr wurde der Rundweg um eine zusätzliche Schlaufe, den „Oster-Mitmach-Weg“, ergänzt. Dies berichten die beiden Initiatorinnen Müller und Barth, die neuerdings von Kristin Gerspacher und Silke Brunner tatkräftig unterstützt werden.

Das Interesse für solche Angebote sei inzwischen bei der Bevölkerung spürbar gewachsen, heißt es. Hauptsächlich jüngere Familien, aber ebenso auch ältere Einzelpersonen, würden hier als Besucher wahrgenommen. Zumal die Wegstrecken Kinderwagentauglich sind und auch für Rollatoren geeinget sind.

Gerade durch viele Malerarbeiten und Figuren-Zuschnitten sei das Projekt enorm arbeits- und zeitaufwendig, berichten Müller und Barth. So nehme die Vorbereitung für die berufstätigen Mütter einige Monate in Anspruch, heißt es. Andererseits würde dies alles auch mit dankbaren, lobenden Rückmeldungen belohnt, freuen sich die beiden Initiatorinnen.

Die Überlegungen für den „Ostererlebnisweg“ seien durch die damaligen Corona-Regeln 2021 herangereift, berichten Müller und Barth.

Abgesehen vom Raub eines üppigen, jedoch gutbefestigten Plüsch-Osterhasen, sei es glücklicherweise bisher zu keinem Vandalismus gekommen, blicken die beiden Frauen auf die vergangenen Jahre zurück.

Auf dem etwa etwa ein Kilometer langen Rundweg mit zirka 40-minütiger Laufzeit warten viele bemalte Ostereier, versteckte Osterhasen und Küken auf die Entdeckung durch die Spaziergänger, ebenso auch das Hasen-Mädchen Lilli und das Osterlamm Charly. Suchen und Finden stehen an vorderster Stelle auf dem Erlebnisweg. Wozu gleich darum gebeten wird, nichts weg- oder mitzunehmen, damit auch die Nächsten ihren Spaß an all dem haben können. Um das Rätsel zu lösen und den Code für die Schatztruhe beim Verbandspumpwerk „knacken“ zu können, sollte man sich zuvor auf der Wegstrecke einiges gut merken. Als Belohnung winkt eine kleine Überraschung. Übrigens: Am Erlebnisweg haben die Besucher zudem Gelegenheit, mittels großem Blüten-Bilderrahmen von sich ein „Selfie“ anzufertigen.

Neu ins Programm mitaufgenommen wurde der „Oster-Mitmach-Weg“. Eine kürzere Wegstrecke, ausgehend vom oberen Ende des „Erlebnisweges“, wird als kleiner Rundweg angeboten, der letztlich wieder unterhalb in den „Ostererlebnisweg“ einmündet. Neben vielem anderen werden die „Möhre“ und und der „Hase Felix“ auf seinem Fahrrad wegweisend die Besucher begleiten.

Bei den Holzarbeiten werden die „Osterweg-Mädels“Fü von Martin Zuberer unterstützt.

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