Schliengen Sportfreunde sanieren Kabinentrakt

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Bei der Renovierungsmaßnahme sind die Sportfreunde auf Spenden und tatkräftige Unterstützung angewiesen. Das Foto zeigt Robin Meier (links) und den Vorsitzenden Gerrit Höveler auf der Kabinenbaustelle. Foto: zVg

Schliengen. Die Sportfreunde Schliengen renovieren derzeit den Kabinentrakt sowie die Sanitäranlagen. Die Arbeiten seien längst überfällig, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Sportheim der Sportfreunde Schliengen wurde Ende der 1980er-Jahre gebaut – und seither wurde nur wenig daran gemacht.

„Wir wollen den Sanierungsstau abarbeiten und unseren über 130 Jugend- und Aktivspielern eine zeitgemäße Infrastruktur bieten“, erklärt der Vorsitzende Gerrit Höveler. Derzeit seien 17 Mannschaften aktiv. Die Sportfreunde sind mit mehr als 500 Mitgliedern der mitgliederstärkste Verein der Gemeinde, heißt es weiter.

Sportfreunde nehmen 180 000 Euro-Kredit auf

Im Zuge der Maßnahme werden aus den vier kleinen Umkleidekabinen zwei große, außerdem wird der kleine Raum für den Unparteiischen vergrößert. Der Sanitärtrakt soll komplett modernisiert werden. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von 200 000 Euro gerechnet. 20 000 Euro hat der Verein angespart, der große Batzen von 180 000 Euro muss jedoch über einen Kredit finanziert werden. Das Darlehen ist über eine Bürgschaft der Gemeinde abgesichert.

Angesichts der großen Summe ist der Verein auf Zuwendungen angewiesen, macht der Vorsitzende deutlich. Unterstützung gab es jetzt von der Schliengener Schreinerei „Mayer-Stowasser“. Der ehemalige Spieler und Co-Trainer Jens Mayer und seine Ehefrau Franziska Mayer, Inhaber des Unternehmens, spendeten 1000 Euro an die Sportfreunde. Das Unternehmen verzichtet stets auf Weihnachtsgeschenke für Firmenpartner und spendet das Geld stattdessen für einen wohltätigen Zweck.

Er beobachte mit großem Interesse „die tolle Entwicklung der Sportfreunde und das große ehrenamtliche Engagement der Verantwortlichen“, weshalb man die Renovierung unterstützen wolle, meinte Jens Mayer bei der Spendenübergabe.

Neben der finanziellen Zuwendung wird auch noch mitangepackt: Mitarbeiter Robin Meier hat sich bereit erklärt, unentgeltlich und ehrenamtlich die Fenster des Clubheims auszutauschen und zu erneuern, heißt es in der Mitteilung weiter. Meier spielt selbst aktiv in der zweiten Mannschaft des Vereins und ist ein Urgestein bei den Sportfreunden, heißt es in der Mitteilung.

Der Verein zeigt sich dankbar für die „großartige Unterstützung“.

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