Schliengen Tipps zu Fachkräftemangel und Nachfolge

Jutta Schütz
Sehr gut besucht war der Unternehmertreff der Wirtschaftsregion Südwest im K5 der Firma Kessler in Schliengen. Foto: Jutta Schütz

Zum Unternehmertreff bei der Firma K5 Kessler in Schliengen gab es mehr als 60 Anmeldungen – eingeladen hatte die Wirtschaftsregion Südwest(WSW) mit ihren Gesellschafterkommunen Schliengen, Efringen-Kirchen und Binzen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Renkert, der darauf verwies, dass die Wirtschaftsregion Südwest attraktiv und deshalb von den Mitgliedern her stark wachsend sei, wurde die WSW mit ihren Geschäftsstellen in Waldshut-Tiengen und Lörrach selbst sowie ihren vielfältigen Möglichkeiten an konkreten Beratungen und interessanten Terminen vorgestellt.

Es folgten kurze Vorträge mit Hinweisen und Tipps zur Wirtschaftsförderung für Region und Betriebe, Nachhaltigkeit, Standortmarketing, Ressourcen-Effizienz, Fachkräfterekrutierung und -fortbildung sowie Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter, Energiemanagement für Betriebe und Vernetzung, sprich „Networking“.

Ein Thema, das neben dem Fachkräftemangel so manchem Mittelständler auf den Nägeln brennt, ist zudem die Sicherung der Betriebsnachfolge. Auch hierzu gab es in einem Vortrag wichtige Hinweise. Wer sich von den Teilnehmern noch nicht eingehend mit der Webseite der Wirtschaftsregion Südwest beschäftigt hatte, erhielt einen Einblick, dass ein genaues Hinschauen lohnt – dort sind nicht nur Termine, sondern viele wichtige Hinweise und Tipps auf Förderprogramme, Fachkräfteallianz, Partner, Mitglieder, auf Projektgruppen wie „Übergang Schule-Beruf“, „Fachkräftegewinnung“, „Arbeitsmarktliche Integration von Migranten“ oder Hinweise zur Fachkräftegewinnung im Ausland eingestellt.

Ein ganz besonderes Projekt, das für Schulen und Betriebe, die Auszubildende interessant sein könnte, ist der „JobBus“. Hier bekommen Schüler in Betrieben einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und damit von Berufen. Besonders ist dabei, dass sich die Schüler bei den Besuchen filmen und selbst ein Berufsvideo für ihre Altersgruppe zusammenstellen, das auf der Webseite der Fachkräfteallianz Südwest und auf YouTube online geht.

Was viele „Babyboomer“-Unternehmer umtreibt, ist nicht nur die Suche nach Fachkräften, sondern eventuell auch die Suche nach Nachfolgern, die sich nicht immer in der eigenen Familie finden lassen. „Bloß nicht zu spät anfangen, besser schon mit Mitte, Ende 50 die Weichen stellen, denn das braucht mehrere Jahre, einen geeigneten Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu finden und aufzubauen – und die Finanzierung bei einer Firmen- oder Betriebsübernahme ist ein Dreh- und Angelpunkt“, machte Maik Ebner von der Sparkasse auf ein Thema aufmerksam, zu dem immer mehr Nachfragen kommen würden.

www.wsw.eu

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