Schönau Neuausschreibung hat sich gelohnt

Mittlerweile deutlich zu erkennen sind die Baufortschritte an der neuen Mehrzweckhalle.                                                                                                                                                                                           Foto: Paul Berger

Schönau - Die Baufortschritte an der neuen Mehrzweckhalle in Schönau sind nicht zu übersehen. Über den aktuellen Sachstand sowie den Fortgang der Arbeiten am Neubau informierten in der Versammlung der GVV-Gemeinden Marc Ehrenberg und Jürgen Moser vom zuständigen Architekturbüro Moser.

Mittlerweile recht deutlich zu erkennen ist die mächtige aus Holz geschaffene Dach-Konstruktion, die das gesamte Hallengebäude überspannt. Als einen der nächsten Schritte kündigte Marc Ehrenberg das Anbringen der Dachabdeckung an, um das Bauwerk noch vor Beginn der Ferienzeit regenfest zu machen.

Nach der Schließung des Baukörpers sollen die Arbeiten an den Gewerken wie Elektro-, Sanitär- und Lüftungs-Einrichtung im Innern zügig fortgeführt werden, hieß es.

Zustimmung von den Verbands-Vertretern gab es für die nachfolgend anstehende Einrichtung der Küche in Edelstahlausführung sowie für die Stahlbauarbeiten und die Sportboden-Ausstattung nach den entsprechenden DIN-Norm-Vorgaben. Ebenfalls vergeben wurden die Stahlbauarbeiten für die Fassaden-Einbauteile. Küchentechnische Einrichtungen: Die hierfür im März öffentlich erfolgte Ausschreibung wurde wegen der erkennbar deutlichen Kosten-Überschreitung wieder aufgehoben und anschließend erneut ausgeschrieben, worauf man, wie Architekt Jürgen Moser berichtete, vier neue Angebote erhalten habe. Wie die eingegangenen Ergebnisse zeigten, hat sich die Neuausschreibung gelohnt. Mit einer Angebotssumme von 87 836 Euro ist das günstigste Gebot um nahezu 5000 Euro günstiger gegenüber der zuvor erhaltenen Offerte.

Bei den Stahlbauarbeiten konnten die Verbandsvertreter zwischen zwei Geboten entscheiden, wobei der günstigste Bieter mit der Auftragssumme von 80 753 Euro zum Zuge kam.

Laut Jürgen Moser wurde bei den Angeboten für den Sportboden nahezu eine Punktlandung erzielt. Das günstigste Gebot einer Fachfirma aus Osnabrück liegt mit 199 748 Euro sogar leicht unter den vorgenommenen Berechnungen des Architekturbüros, das hierfür 203 000 Euro veranschlagt hatte.

„Gibt es keinen Anbieter in der Nähe?“, wollte Mechthild Münzer wissen. Jürgen Moser: „Wir können froh sein, dass wir für diese Arbeiten überhaupt einen Bieter in Deutschland gefunden haben.“ Schließlich gebe es nur wenige Fachfirmen, die spezialisiert sind auf diesem Gebiet, so Moser.

An den einzigen Bieter vergeben wurden außerdem die Stahlbauarbeiten für die Fassaden-Einbauteile zum Angebotspreis von 6700 Euro. Hier liegt das Gebot sogar deutlich unter den berechneten Kosten von 10 000 Euro. Inwieweit sich die derzeit geltende Mehrwertsteuer-Senkung letztendlich auf die Kostensummen auswirkt, werden erst die endgültigen Abrechnungen zeigen. Verschiedene Bemusterungen sowie die anstehende Gestaltung der Außenanlage werden nach Ankündigung von Bürgermeister Peter Schelshorn Themen in der am Donnerstag, 30. Juli, angesetzten Bauausschusssitzung sein.

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