Schönau Viele gute Wünsche für die neue Pfarrerin

Musik zum Einstand von Christine Würzberg gab es unter anderem vom Gitarrenkreis „Little Light“. Foto: Gabriele Rasenberger

Schönau (gar). Nach sechsjähriger Vakanzzeit wurde am Sonntag Christine Würzberg als neue Pfarrerin in Schönau eingeführt. Ihre Tochter Solveigh Walz war extra aus Heidelberg mit angereist. Los ging es am späten Nachmittag mit „guten Wünschen zum Start“.

Ronald Kaminsky begrüßte die Anwesenden alle als VIPs, „weil Gott jeden so liebt, dass er ein VIP ist.“ Da nur eine begrenzte Zeit eingeplant war, hatten die offiziellen Gratulanten nicht viel Zeit für ihre Wünsche. Jeder Redner gab Würzberg etwas mit auf den Weg, der jetzt für sie beginnt.

Hellmuth Wolff, der evangelische Pfarrer von Zell, der lange Vakanzpfarrer war, gab mit einem Gedicht zu bedenken, dass es als Pfarrer gar nicht so einfach ist, es jedem Recht zu machen. Er weiß aber auch was wichtig ist, nämlich „miteinander schwätze“.

Einen grünen Daumen für die Gemeindearbeit wünschte Prädikant Klaus Opitz und gab mit einer Gießkanne das passende Geschenk dazu. Einen Schlüsselanhänger mit den Symbolen für Glaube (Kreuz), Hoffnung (Anker) und Liebe (Herz) übergab Prädikant Ernst Volz aus Steinen, der in der Gemeinde auch immer wieder den Predigtdienst übernimmt. Thomas Lohse von der Lebensgemeinschaft in Schönau konnte sich gut in Würzberg einfühlen, wie es ihr wohl geht mit den ganzen Umstellungen am neuen Wohn- und Arbeitsort. Würzberg bekam vom ihm eine Tasse mit dem Aufdruck: „Du füllst meinen Becher bis zum Rand“, ein Vers aus Psalm 23.

Der katholische Pfarrer Helmut Löffler begrüßte seine Kollegin mit den Worten: „Wir von katholischer Seite werden gerne mit Ihnen zusammenarbeiten.“ Bürgermeister Peter Schelshorn wies neben seinen Wünschen noch auf eine spezielle Eigenschaft hin: „Ab und zu sind wir Schwarzwälder Dickköpfe.“

Alle Anwesenden durften dazwischen ihre Wünsche auf einen Bierdeckel schreiben. Diese wurden in einem Korb überreicht. Musikalisch wurde diese Einführung begleitet vom Gitarrenkreis „Little Light“ und Arne Marterer, der Marga Lederle am Klavier begleitete. Ihre soulige, kräftige Stimme war ein Genuss. Auch Anna-Lena Sonntag (Klavier und Gesang) und Hans-Dieter Roth boten gesangliche Unterhaltung.

Ganz wichtig war es dem stellvertretenden Dekan Clemens Ickelheimer auch, allen zu danken, die in den letzten sechs Jahren für die Gemeinde da waren. Hier wurde niemand ausgelassen, ob hauptamtliche Seelsorger, Prädikanten, Musikanten Mitglieder des Kirchengemeinderats oder weitere Helfer, die für die Gemeinde da waren.

Nach einer kurzen Pause, in der jeder etwas essen und Würzberg Geschenke überreichen konnte, ging es mit dem Gottesdienst weiter, der von der Mandelzweigband begleitet wurde.

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