Schopfheim Alemanne-Gipfel im Bruetschi-Hof

Auch Jeannot und Christian Weißenberger treten auf der Heubühne auf. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim-Enkenstein - Ein „Alemanne-Gipfel“: „Gschwätzt un gsunge“ von und mit Jeannot und Christian Weißenberger („Knastbrüder“) sowie Markus Manfred Jung, Ulrike Derndinger und Heinz Siebold findet in Enkenstein statt.

Und was wird geboten? Was und wo ist Heimat? Für Alemannen auf jeden Fall dort, wo Alemannisch gesprochen wird. Oder gesungen.

Deshalb zeigen die fünf Mund-Art-Künstler, wie vielfältig die alemannische Sprache ist. Hochalemannisch, kernig und rau, niederalemannisch, samtig und melodiös. „Hochdütsch cha doch jeder – aber Alemannisch ist und bleibt die Mutter- und Vatersprache der Region, in der man sich zuhause fühlt, egal wo man gerade ist“, so die Veranstalter.

Jeannot und Christian Weißenberger treten seit Jahren im Wiesental mit Liedern auf, die allgemeines Volksliedgut geworden sind.

Markus Manfred Jung wurde das Dichten in die Wiege gelegt. Zahlreiche Bücher, unzählige Vorträge und Lesungen, etliche Vorstandsposten in Mundart-Vereinen zeugen von seinem Wirken für die alemannische Sprache. hat nicht nur Gedichte und Geschichten geschrieben, sondern auch „Max und Moritz“ und „Die Häslischuel“ ins Alemannische übersetzt.

Ulrike Derndinger und Heinz Siebold sind als Journalisten berufsmäßig mit dem Wort vertraut. Sie treten seit zehn Jahren als gemischtes Mundart-Doppel auf. Die Ortenauerin hat ihre preisgekrönten Texte über Themen wie „Deheim si und fremd si“ im Buch „Weckli-Deckli-Schleckli“ veröffentlicht.

Der gebürtige Enkensteiner Heinz Siebold ist ihr Begleiter mit alemannischen Liedern zur Gitarre.

  • Der „Alemanne-Gipfel“ findet am Samstag, 2. Februar, auf der „Heubühni“ auf dem Bruetschi-Hof in Enkenstein statt. Beginn ist um 20 Uhr, ab 18.30 Uhr besteht die Möglichkeit zum „z’Obe neh“. Eintritt: 15 Euro. Reservierungen online unter bruetschi-hof@t-online.de oder Tel. 07622 / 1427.

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