Pop-up-Impfung am Schopfheimer Hieber „Die schnellstmögliche Lösung“

Schopfheim -  Eine lange Warteschlange hatte sich am Freitagmittag bereits lange vor dem Beginn der Impfaktion im Wintergarten des Hieber-Marktes in Schopfheim gebildet.

Das mobile Impfteam des Kreisimpfzentrums unter Leitung von Sabine Glaser mit vier Ärzten und elf Personen aus dem Impf- und Verwaltungspersonal hatte nach der Öffnung um 14 Uhr alle Hände voll zu tun, dem Andrang unter Hygienebedingungen gerecht zu werden. Heiß begehrt war bei den Wartenden der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal injiziert werden muss, dagegen werden Biontech und Moderna zweimal im Abstand von vier Wochen verimpft. Bei der Pop-Up-Impfung konnte jeder ohne Termin erscheinen.

Den Besuchern wurde jedoch aufgrund der großen Wartezeit einige Geduld abverlangt. Alle Besucher schätzten die unkomplizierte Möglichkeit, geimpft zu werden. Eine Wartende meinte: „Ich habe gehört, dass die Impfungen ab Oktober Geld kosten, deshalb habe ich hier spontan die Gelegenheit wahrgenommen.“

Ein Besucher, der aus Lörrach angefahren war, meinte: „Dies war für mich die schnellstmögliche Lösung, ohne Termin geimpft zu werden.“ Ein Monteur aus Steinen sagte: „Freitagmittag ist für mich aus beruflichen Gründen die einzige Möglichkeit, mich impfen zu lassen.“

Die „Pop-Up“-Impfung war nach vier Stunden Öffnungszeit des Mini-Impfzentrums ein Publikumserfolg. In dieser Zeit konnten rund 150 Personen geimpft werden. Die Impflinge erhielten als Belohnung zwar keine Bratwurst wie andernorts, die Firma Hieber spendierte jedoch einen Gutschein über eine Tasse Kaffee, der von vielen Impflingen als Belohnung für die eingesetzte Geduld zügig eingelöst wurde.

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