Schopfheim Ein Ständchen im kessen Gewand

Neu gestylt sind die Mitglieder der Jugendkapelle. Foto: Hans-Jürgen Hege

Schopfheim - Mit viel Schwung und vor allem in schmuckem, neuen kess-roten Gewand startete die Jugendkapelle der Stadtmusik am Sonntag im katholischen Gemeindehaus ins fünzigste Jahr ihres Bestehens.

Dort wurde nicht nur Muttertag gefeiert, sondern auch der Geburtstag des stets jungen Orchesters, aus dem die Stadtmusik sowie die Musikvereine aus Langenau und inzwischen auch aus Fahrnau ihren Nachwuchs schöpfen.

Klar, dass der Stadtmusikvorsitzende Thomas Schulz „ziemlich stolz“ auf die junge Talentschmiede ist. Er freute sich zudem,dass es nicht zuletzt wegen der großzügigen Unterstützung der Stadt gelungen sei, die 40 Jugendlichen endlich mit den so lange ersehnten neuen „Uniformen“ auszustatten.

Vor den Augen und Ohren der „Ex-Dirigenten“ Marion Schlinke und Joachim Wendland glänzten die Zöglinge mit „wunderschöner Musik“, wie Bürgermeister Dirk Harscher lobte.

Der aktuelle Dirigent Ingo Ganter hatte ein temperamentvolles Programm überwiegend aus märchenhaften oder fantastischen Film- und Serienmusiken wie „Hawaii Five O“, „Ghostbusters“ und „Marry Poppins“ sowie „Jump and Joy“ von Markus Götz zusammengemixt, zu dem Patrick Rümmele ein tolles Solo auf dem Flügelhorn beisteuerte.

Zwischen den musikalischen Leckerbissen informierte Kira Invernale über ein paar Stationen „des ältesten noch bestehenden Jugendorchesters im Alemannischen Musikverband“. Sie erinnerte daran, dass das Konzert zum zehnjährigen Bestehen unter der Regie von Max Lehmann stattfand und dass 1992 unter dem musikalischen Kommando von Kirsten Lin erste Kontakte zu den Freunden in den Partnerstädten Kleinmachnow und Poligny entstanden.

Bürgermeister Dirk Harscher hielt denn auch fest, dass Stadtmusik und Jugendorchester „in hohem Maß zum kulturellen Leben der Stadt“ beitragen. „Dafür müssen wir außerordentlich dankbar sein“, so das Stadtoberhaupt.

Auch Brigit Ludin, Vizepräsidentin des alemannischen Musikverbandes, zeigte sich begeistert davon, wie gut die Stadtmusik die Herausforderungen gemeistert haben muss, um „dieses Konzert auf solch hohem Niveau“ bieten zu können.

Ludin lobte die „gelebte Gemeinschaft“ der Jugendkapelle. In Zeichen von Handys und Tablets sei es nicht einfach, die Jugend für eine musikalische Ausbildung zu begeistern und dann auch noch bei der Stange zu halten. Das Jubiläum betrachte sie als „Meilenstein für die Zukunft“.

Das Jubiläumswochenende vom 5. bis 7. Juli startet am Freitagabend mit einem Treffen der „Ehemaligen“. Hierzu lädt die Jugendkapelle alle früheren Mitspieler ein. Am Samstagabend dürfen sich die Gäste auf einen musikalischen Leckerbissen unter anderem mit den „Brass Buebe“ aus Wehr und der Big Band aus Fahrnau freuen. Ein Jugendkapellentreffen am Sonntag rundet das Jubiläumswochenende ab.

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