Schopfheim „Erstmals alles an einem Ort vereint“

In fast 80 Jahren hat sich die Ekato Group zum Weltmarktführer in der Rühr- und Mischtechnik entwickelt. Ekato bietet optimierte Rührtechnik für alle prozessorientierten Branchen. Ekato entwickelt und produziert Großrührwerke für anspruchsvolle Mischprozesse, modulare Industrierührwerke sowie Anlagen zum Mischen, Homogenisieren und Trocknen fester und halbfester Produkte.

Für die Innovationskraft des Maschinenbauers sprechen mehr als 25 Patente und 31 Markenzeichen. An seinen Forschungs- und Entwicklungszentren am Stammsitz Schopfheim und in den USA investiert Ekato jährlich sieben Prozent des Umsatzes in Neu- und Weiterentwicklungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 650 Mitarbeiter, davon 500 in Schopfheim, bei einem Jahresumsatz von rund 170 Millionen Euro. Das neue Kompendium „Ekato. The Book“ ist im Internet zu bestellen unter www.ekato.com/news/ekato-the-book/

Von Petra Martin

Schopfheim „Wir schauen nach vorn, haben eine gute Kultur, hochqualifizierte Mitarbeiter, in gute Standorte investiert, 80 Jahre Erfolg, und unsere Innovationspipeline ist voller Ideen, die wir auf die Straße bringen müssen“ - bei Ekato stimmt eben immer die Mischung.

Dies war auch bei der großen Einweihungs- und Jubiläumsfeier der Fall: Geschäftsführer Philipp Todtenhaupt hieß rund 170 Gäste zur Besichtigung des neu erbauten Forschungs- und Entwicklungscenters willkommen, um dann in der zusätzlich neu erworbenen Großmontage-Halle beide Anlässe gebührend zu würdigen, den Bezug des Neubaus und das Jubiläum „80 Jahre Ekato“ - mit einem Programm-Mix aus einem Rundgang, Reden und Kultur.

In den vergangenen zwei Jahren habe Ekato mehr als 20 Millionen Euro am Standort Schopfheim investiert, unterstrich Philipp Todtenhaupt. Für das neue Gebäude wurden rund 10,5 Millionen Euro aufgeboten. 60 Prozent der Investitionen wurden für die neue Forschung und Entwicklung aufgebracht, 40 Prozent für das neue Verwaltungsgebäude.

Das Forschungs- und Entwicklungscenter versteht das Unternehmen als besonderen Ort, an dem neben der eigenen Entwicklungsabteilung mit Kunden gearbeitet, an dem deren Probleme besser verstanden werden könnten, hieß es.

Ekato sei „ein von der Technik getriebenes Unternehmen“, dessen Kunden sich durch die Zusammenarbeit mit dem Rühr- und Mischtechnikexperten und damit durch die Verbesserung der Prozesse einen Vorteil erhofften, so Geschäftsführer Philipp Todtenhaupt, der sogleich deutlich machte, dass das Familienunternehmen indes weit mehr ausmacht: die richtige Mischung. Organisches Wachstum, technische Marktführerschaft und eine Haltung, „durch die wir unsere Arbeit als wertvoll empfinden können“, prägten die Ekato Group. Diese Werte habe Firmengründer Erich Karl Todt­enhaupt verkörpert; bis heute hätten sie Bestand. International werde Deutschland um seinen Mittelstand, die sogenannten „hidden champions“, beneidet, so Todtenhaupt, der des Muts seines Großvaters gedachte und an die Gründungsgeschichte von Ekato erinnerte, die 1933 in Düsseldorf begonnen hatte.

Das Unternehmen, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg zum Marktführer in Deutschland und mit Gründung der Auslandstöchter in den 70er Jahren zum Weltmarktführer in der Rühr- und Mischtechnik entwickelte, wurde in der zweiten Generation von Erich Kurt Todtenhaupt geleitet und jetzt in der dritten von Philipp und Tim Todtenhaupt. Mit Erfolg: Seit 1960 sei das Unternehmen im Schnitt um acht Prozent pro Jahr gewachsen, so Philipp Todtenhaupt.

An der Forschung und Entwicklung werde das Unternehmen freilich ebenso festhalten wie am Fokus auf den Kunden und an der Qualität, betonte Philipp Todtenhaupt, der auch Geschäftsführer Jürgen Hlawatschek und den Mitarbeitern dankte.

Beim Neubau für die Forschung und des neuen Verwaltungsgebäudes sowie beim Erwerb der neuen Produktionshallen in der Bauzeitphase seien alle drei Ziele, Zeit, Kosten und Qualität, eingehalten worden. Erstmals seien alle Bereiche an einem Ort vereint. Das Familienunternehmen versuche, auch mit flachen Hierarchien und flexiblen Strukturen, auf lange Zeit für Stabilität zu sorgen, so Philipp Todtenhaupt, der der Stadt Schopfheim ebenso für die Unterstützung dankte wie dem anwesenden Alt-Bürgermeister Klaus Fleck, in dessen Amtszeit das erste Gebäude auf dem Gelände gebaut worden sei. „Ekato ist gerüstet für die Zukunft“, unterstrich Philipp Todtenhaupt.

„Auf die richtige Mischung kommt es an“, - unter dieses Motto hatte auch Professor Hermann H. Hahn, „mit Leib und Seele Ingenieur“, seinen Vortrag zum Verhältnis von Natur und Geisteswissenschaft gestellt und dafür plädiert: „Zur Lösung technischer Aufgaben brauchen wir mehr und mehr geisteswissenschaftliche Erkenntnisse.“

Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands industrieller Unternehmen Baden (Wvib), gratulierte Ekato genauso wie Beigeordneter Ruthard Hirschner, der besonders das Engagement zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen hervorhob und dem Unternehmen für die Investitionen in den Standort Schopfheim dankte.

Pianist Wolfgang Lorenzen verwandelte die Montagehalle mit Werken von Chopin und Liszt in einen Konzertsaal. Die Beschäftigten sollen auch auf ihre Kosten kommen: Heute, Samstag, erwartet Ekato beim „Tag der offenen Tür“ für Mitarbeiter sowie deren Angehörige und Anwohner rund 1700 Gäste, darunter auch Bürgermeister Nitz.

In fast 80 Jahren hat sich die Ekato Group zum Weltmarktführer in der Rühr- und Mischtechnik entwickelt. Ekato bietet optimierte Rührtechnik für alle prozessorientierten Branchen. Ekato entwickelt und produziert Großrührwerke für anspruchsvolle Mischprozesse, modulare Industrierührwerke sowie Anlagen zum Mischen, Homogenisieren und Trocknen fester und halbfester Produkte.

Für die Innovationskraft des Maschinenbauers sprechen mehr als 25 Patente und 31 Markenzeichen. An seinen Forschungs- und Entwicklungszentren am Stammsitz Schopfheim und in den USA investiert Ekato jährlich sieben Prozent des Umsatzes in Neu- und Weiterentwicklungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 650 Mitarbeiter, davon 500 in Schopfheim, bei einem Jahresumsatz von rund 170 Millionen Euro. Das neue Kompendium „Ekato. The Book“ ist im Internet zu bestellen unter www.ekato.com/news/ekato-the-book/

Von Petra Martin

Schopfheim „Wir schauen nach vorn, haben eine gute Kultur, hochqualifizierte Mitarbeiter, in gute Standorte investiert, 80 Jahre Erfolg, und unsere Innovationspipeline ist voller Ideen, die wir auf die Straße bringen müssen“ - bei Ekato stimmt eben immer die Mischung.

Dies war auch bei der großen Einweihungs- und Jubiläumsfeier der Fall: Geschäftsführer Philipp Todtenhaupt hieß rund 170 Gäste zur Besichtigung des neu erbauten Forschungs- und Entwicklungscenters willkommen, um dann in der zusätzlich neu erworbenen Großmontage-Halle beide Anlässe gebührend zu würdigen, den Bezug des Neubaus und das Jubiläum „80 Jahre Ekato“ - mit einem Programm-Mix aus einem Rundgang, Reden und Kultur.

In den vergangenen zwei Jahren habe Ekato mehr als 20 Millionen Euro am Standort Schopfheim investiert, unterstrich Philipp Todtenhaupt. Für das neue Gebäude wurden rund 10,5 Millionen Euro aufgeboten. 60 Prozent der Investitionen wurden für die neue Forschung und Entwicklung aufgebracht, 40 Prozent für das neue Verwaltungsgebäude.

Das Forschungs- und Entwicklungscenter versteht das Unternehmen als besonderen Ort, an dem neben der eigenen Entwicklungsabteilung mit Kunden gearbeitet, an dem deren Probleme besser verstanden werden könnten, hieß es.

Ekato sei „ein von der Technik getriebenes Unternehmen“, dessen Kunden sich durch die Zusammenarbeit mit dem Rühr- und Mischtechnikexperten und damit durch die Verbesserung der Prozesse einen Vorteil erhofften, so Geschäftsführer Philipp Todtenhaupt, der sogleich deutlich machte, dass das Familienunternehmen indes weit mehr ausmacht: die richtige Mischung. Organisches Wachstum, technische Marktführerschaft und eine Haltung, „durch die wir unsere Arbeit als wertvoll empfinden können“, prägten die Ekato Group. Diese Werte habe Firmengründer Erich Karl Todt­enhaupt verkörpert; bis heute hätten sie Bestand. International werde Deutschland um seinen Mittelstand, die sogenannten „hidden champions“, beneidet, so Todtenhaupt, der des Muts seines Großvaters gedachte und an die Gründungsgeschichte von Ekato erinnerte, die 1933 in Düsseldorf begonnen hatte.

Das Unternehmen, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg zum Marktführer in Deutschland und mit Gründung der Auslandstöchter in den 70er Jahren zum Weltmarktführer in der Rühr- und Mischtechnik entwickelte, wurde in der zweiten Generation von Erich Kurt Todtenhaupt geleitet und jetzt in der dritten von Philipp und Tim Todtenhaupt. Mit Erfolg: Seit 1960 sei das Unternehmen im Schnitt um acht Prozent pro Jahr gewachsen, so Philipp Todtenhaupt.

An der Forschung und Entwicklung werde das Unternehmen freilich ebenso festhalten wie am Fokus auf den Kunden und an der Qualität, betonte Philipp Todtenhaupt, der auch Geschäftsführer Jürgen Hlawatschek und den Mitarbeitern dankte.

Beim Neubau für die Forschung und des neuen Verwaltungsgebäudes sowie beim Erwerb der neuen Produktionshallen in der Bauzeitphase seien alle drei Ziele, Zeit, Kosten und Qualität, eingehalten worden. Erstmals seien alle Bereiche an einem Ort vereint. Das Familienunternehmen versuche, auch mit flachen Hierarchien und flexiblen Strukturen, auf lange Zeit für Stabilität zu sorgen, so Philipp Todtenhaupt, der der Stadt Schopfheim ebenso für die Unterstützung dankte wie dem anwesenden Alt-Bürgermeister Klaus Fleck, in dessen Amtszeit das erste Gebäude auf dem Gelände gebaut worden sei. „Ekato ist gerüstet für die Zukunft“, unterstrich Philipp Todtenhaupt.

„Auf die richtige Mischung kommt es an“, - unter dieses Motto hatte auch Professor Hermann H. Hahn, „mit Leib und Seele Ingenieur“, seinen Vortrag zum Verhältnis von Natur und Geisteswissenschaft gestellt und dafür plädiert: „Zur Lösung technischer Aufgaben brauchen wir mehr und mehr geisteswissenschaftliche Erkenntnisse.“

Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands industrieller Unternehmen Baden (Wvib), gratulierte Ekato genauso wie Beigeordneter Ruthard Hirschner, der besonders das Engagement zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen hervorhob und dem Unternehmen für die Investitionen in den Standort Schopfheim dankte.

Pianist Wolfgang Lorenzen verwandelte die Montagehalle mit Werken von Chopin und Liszt in einen Konzertsaal. Die Beschäftigten sollen auch auf ihre Kosten kommen: Heute, Samstag, erwartet Ekato beim „Tag der offenen Tür“ für Mitarbeiter sowie deren Angehörige und Anwohner rund 1700 Gäste, darunter auch Bürgermeister Nitz.

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