Schopfheim Von der Quelle bis zur Mündung

Holger Schlicht
Insgesamt 55 Kilometer umfasst die Laufstrecke entlang der Wiese. Foto:  

Der Wieseentäler Wasserlauf erfreut sich großer Beliebtheit. Am Samstag ging die 10. Ausgabe über die Bühne.

Der mittlerweile zehnte Wiesentäler Wasserlauf fand am Samstag bei schönstem Frühlingswetter statt. Die Teilnehmer laufen dabei immer an der Wiese entlang, und zwar von der Quelle über Fahl nach Schopfheim, Steinen und Tumringen durch die Langen Erlen in Riehen bis zur Wiesenmündung in Basel.

Von Fahl aus sind dies 55 Kilometer, aber nicht alle Teilnehmer laufen die ganze Strecke. Karin aus Wiechs, die schon seit Jahren mitläuft, reicht die Strecke von Schönau nach Schopfheim, schließlich sei sie ja auch schon etwas älter und man solle es ja auch nicht übertreiben. Der Lauf sei immer gut organisiert und das Ganze einfach eine super Sache. Dieses Mal seien zum ersten Mal ihre Tochter und die Enkelkinder mitgelaufen, da hätte der Lauf natürlich noch viel mehr Spaß gemacht.

Achim und Anne aus Todtnau sind in Fahl gestartet. „Die Strecke bis Zell ist wunderschön, danach läuft man meist auf Teerstraßen, das ist dann nicht mehr so angenehm zum Laufen“, sagt Anne. Aber der Lauf an sich sei eine tolle Sache, vor allem bei dem schönen Wetter. Für Anne ist in Schopfheim Schluss, Achim will noch bis nach Steinen zur nächsten Verpflegungsstation weiter laufen.

Am Schopfheimer Feuerwehrhaus erwartete die Läufer und Zuschauer bei der zehnten Ausgabe noch eine besondere Überraschung in Form von acht Alphornbläsern aus Rheinfelden. Der schöne und unverwechselbar erhabene Klang der Alphörner begrüßte die ankommenden Läufer, begleitet vom Applaus der zahlreichen Zuschauer. Eine halbe Stunde Zeit hatten die Läufer nun zum Verschnaufen und neue Kräfte tanken und sich mit Bananen, Obst oder Getränken zu stärken, bevor es weiter ging.

Laut Jürgen Ekert, einer der Organisatoren des Wasserlaufs, gab es für dieses Jahr fast 20 Prozent mehr Anmeldungen als im Vorjahr. Der Lauf ist gleichzeitig auch ein Spendenlauf, jeder Teilnehmer spendet einen Euro pro gelaufenen Kilometer, zudem gibt es auch Sponsoren.

„Einen großen Dank möchte ich auch an die Feuerwehren, die es uns ermöglichen, an ihren Häusern Verpflegungsstationen einzurichten, sowie an das Rote Kreuz richten. Ohne diese Hilfe wäre solch eine Veranstaltung kaum auf die Beine zu stellen.“ Die gesammelten Spenden fließen in Wasserprojekte in Kamerun, genauer gesagt nach Dikome, der Partnerstadt von Schopfheim. Dort wird das Geld benutzt, um zum Beispiel Rohrleitungen zu verlegen.

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