Schwörstadt Jetzt kann gehandelt werden

In Schwörstadt wollen die Gemeinderäte viel umsetzen. Foto: Archiv

Schwörstadt - In dem Sechs-Millionen-Haushalt, den der Schwörstädter Gemeinderat in einer Sondersitzung beschlossen hat, bilden die Kinderbetreuung und Schulen die Ausgabenschwerpunkte. Vielmehr soll in der Heidensteingemeinde auch anderes verwirklicht werden.

Fortgesetzt wird in diesem Jahr die Verbesserung des Brandschutzes an den Festhallen in Schwörstadt und Dossenbach. Zudem erinnerte Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat daran, dass mit dem Beschluss des Haushaltsplanes nun auch die Fördermittel für das benötigte neue Feuerwehrfahrzeug beantragt werden können. Die Gemeinde stellt für den Gerätewagen 250 000 Euro in den Vermögenshaushalt ein.

Harald Ebner, Sprecher der CDU-Fraktion, verwies darauf, dass bereits im vergangenen Jahr so viel in Angriff genommen wurde, wie viele Jahre zuvor nicht. Etliches wurde begonnen und muss weitergeführt werden, zum Beispiel die Wasserableitung in Niederdossenbach, die Vorbereitung für das Wohngebiet am Rhein und auch die Neugestaltung des Rheinuferwegs. „Trotz der schwierigen Personalsituation im Rathaus sehe ich immer mehr den Willen, unser Dorf wieder in eine Zukunft zu führen, die es verdient,“ sagte er.

Als einen weiteren Schwerpunkt für die langfristige Arbeit sieht der gesamte Rat den Gemeindeentwicklungsplan an. Als Herausforderungen für die kommenden Jahre nannte Ebner zudem die Sanierung der Sportanlagen und des Schwimmbades.

Frank Lückfeldt, Sprecher der Freien Wähler, erinnerte daran, dass dies der größte Haushalt ist, der für Schwörstadt überhaupt bisher beschlossen wurde. Er zeigte sich zufrieden, dass nunmehr auch die Sanierung der Abwasserleitungen anlaufen wird. „Dies ist ebenso ein Zukunftsprojekt wie auch der Ausbau des Hochwasserschutzes,“ ergänzte er. „Dringend notwendig ist aber auch die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen, denn Gewerbe sorgt für Steuereinnahmen.“

Schwierige Personallage

Anregungen für das gerade begonnene Jahr brachte auch Stephan Frank (CDU) ein. Er wünsche sich wieder die Verlängerung der Öffnungszeiten des Rathauses für den Publikumsverkehr. Sobald sich die Personalsituation stabilisiert habe, sollte dies erfolgen. Auch gelte es, Kleinigkeiten stärker zu beachten, so sei der Friedhofsweg immer noch gesperrt. „Wäre der Baum auf einen Weg mit Autoverkehr gefallen, hätte ihn die Gemeinde wohl gleich beseitigt, aber so ist eben nur ein Fußweg betroffen, dennoch bleibt das hinderlich für die Einwohner,“ ergänzte er.

Anschließend stimmten die Schwörstädter Gemeinderäte noch dem Wirtschaftsplan der Wasserversorgung zu. Vorgesehen sind darin Ausgaben für die Hochbehälter, zum Unterhalt der Versorgungsleitungen und auch für den Austausch von Wasserzählern.

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