Sportmix Bronzemedaille hauchdünn verpasst

Elias Asal blickt auf eindrucksvolle Olympische Winterspiele zurück. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Für Elias Asal ist im Januar, also erst kürzlich, ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Der Todtnauer Biathlet durfte bei den Olympischen Jugend-Winterspielen vom 9. bis 22. Januar im schweizerischen Lausanne an den Start gehen.

Todtnau/Lausanne (doh). Lausanne 2020. Das waren 13 Tage Olympische Jugend-Winterspiele mit acht Sportarten, 16 Disziplinen und 81 Medaillenveranstaltungen. Lausanne war Gastgeber des zweitgrößten Multisport-Winterereignisses nach den Olympischen Winterspielen. Und Elias Asal war dabei.

Dabei sein war für den jungen Biathleten aus dem Südschwarzwald nicht alles. Asal wollte auch noch gut abschneiden. Das ist ihm bestens gelungen. In seinem Einzel-Wettkampf beeindruckte er als Vierter, verfehlte die Bronzemedaille nur um 1,5 Sekunden. „Natürlich denkt man nach dem Rennen, dass es schon ein wenig schade ist, dass es mit dem Bronze-Platz nicht gereicht hat. Im Biathlon sind 1,5 Sekunden echt nicht viel. Trotzdem bin ich auf jeden Fall mega zufrieden und glücklich über mein Abschneiden“, so der 17-jährige Schüler. „Im Vorfeld hätte ich einen vierten Platz sofort unterschrieben. Ich habe mich schließlich aber doch riesig gefreut über die gute Platzierung, auch wenn es nicht zu einer Medaille gereicht hat.

Was dem Todtnauer besonders in Erinnerung bleiben wird, ist auf der einen Seite die Stimmung an der Biathlon-Strecke und auf der anderen Seite die Eröffnungs-Feier. „Da waren bestimmt um die 20.000 Zuschauer anwesend. Ein Gänsehaut-Moment. Und beim Wettkampf haben auch mindestens 10.000 Zuschauer die Athleten entlang der Strecke angefeuert. Unglaublich. Es war schon ein besonderes Erlebnis, wenn so viele Menschen dir zuschauen. Ebenfalls außergewöhnlich war für mich das Leben im Olympischen Dorf,“ blickt Elias Asal zurück. „Dort haben alle Olympia-Teilnehmer quasi unter einem Dach gelebt. Das war multikulti. Ich habe mir das Zimmer mit zwei alpinen Skiläufern geteilt. Das war großartig“, bekommt Elias Asal immer noch glänzende Augen.“

Besonders beeindruckt hat den Todtnauer die Möglichkeit, junge Sportlerinnen und Sportler aus aller Herren-Länder kennenzulernen. „Spaß gemacht hat mir vor allem die Begegnung mit Jungs aus Haiti. Das ist ja kein typisches Wintersportland“, erzählt Elias Asal.

Das große Biathlon-Talent kann noch zwei Jahre in der Jugend-Altersklasse starten. Dann wechselt er zu den Junioren. Erst mit 21 Jahren geht’s dann für ihn in den Herrenbereich. Und der Todtnauer ist wild entschlossen, sich einen Platz im deutschen Herren A-Kader zu ergattern. Und, wer weiß, vielleicht sieht man das große Biathlon-Talent bei den großen Olympischen Winterspielen.

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