Sportmix Es kommt zum echten Showdown

Markus Fisch ist nach dem klaren Sieg zufrieden. Foto: Bähr Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Grenzach-Wyhlen. Die Hausaufgaben erledigt haben auch ohne ihren Teamchef Hanspeter Gutmann die Herren 55 des TC 1923 Grenzach. Die dunklen Regenwolken zogen schnell vorüber und am Ende durften sich die Hausherren über einen deutlichen 7:2-Erfolg gegen TC Bad Schönborn freuen.

Damit haben die Gren- zacher, bei denen die gute Seele des Teams, Hanspeter Gutmann, von Werner Asal rührig vertreten wurde, weiterhin alle Chancen, am Ende ganz oben in der Tabelle zu landen. So kommt es am nächsten Samstag zum echten Showdown, wenn der Tabellenführer TC Weinheim am Gmeiniweg seinen Vorsprung unbedingt verteidigen möchte.

Nach den Duellen gegen den TTC Waldhaus Altlußheim und dem TC Bad Schönborn gehen die Gäste dann mit drei Matchpunkten Vorsprung auf die Zielgerade. Damit benötigt der TC 1923 also einen deutlichen 7:2-Erfolg, um den Spieß umzudrehen. Das ist aber Zukunftsmusik.

Die Begegnung gegen Bad Schönborn war eine glasklare Geschichte. Roland Stabbauer verpasste Michael Feist im Spitzenduell die Höchststrafe. Der Schweizer Daniel Epper tat es Stabbauer gleich und fertige Alexander Woll genauso deutlich ab. Nur fünf Spiele abgegeben hat Markus Fisch gegen Claus Hering, während der zweite Eidgenosse im Team, Eduard Flury, gegen Gerd Faulhaber beim 6:3 und 6:3 ebenfalls keine Probleme hatte.

Thomas Löhr dagegen verlor sein Einzel nach einer spannenden Angelegenheit mit 6:2, 4:6 und 7:10 im Match-Tiebreak. Dieter Gerteiser konnte Guido Woll nur im ersten Durchgang das Wasser reichen.

Apropos Wasser. Die Sandplätze wurden nach dem Regenguss durch Platzwart Reinhard Gröger wieder bespielbar gemacht, so dass die Matches nach der ersten Einzelrunde wieder unter freiem Himmel stattfinden konnten.

Wie schon in der vergangenen Woche ging Grenzach also mit einem 4:2-Vorsprung in die Doppel. „Das war eine optimale Doppelaufstellung. Wir haben alle drei gewonnen“, freute sich Fisch, der mächtig Spaß an der Seite von Nationalliga-Akteur Flury hatte. Die Paarung Hering/Müller hatte das Duo zuvor in zwei Sätzen besiegt, während Stabbauer/Gerteiser keinerlei Schwierigkeiten bekundeten, die Gegner Feist/Faulhaber klar in die Schranken zu weisen.

Reiner Zürn und Manfred Septinus rückten für Löhr und Epper ins Team und ließen nach Anfangsproblemen gegen Woll/Karol beim 7:5 und 6:0 nichts anbrennen.

Einzel: Stabbauer – Feist 6:0, 6:0, Fisch – Hering 6:1, 6:4, Epper – Woll 6:0, 6:0, Gerteiser – Woll 3:6, 0:6, Flury – Faulhaber 6:3, 6:3, Löhr – Müller 6:2, 4:6, 7:10; Doppel: Stabbauer/Gerteiser – Feist/Faulhaber 6:2, 6:1, Fisch/Flury – Hering/Müller 6:4, 6:4, Zürn/Septinus – Woll/Karol 7:5, 6:0.

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