Sportmix Es war nicht der Tag der Wölfe

Chris Billich trifft für Freiburg zum 2:4 ins Netz. Foto: G. Hubbs

Freiburg (pd/mib). Zuerst hatte der EHC Freiburg Mühe, in diese DEL2-Partie zu finden, als sich die Wölfe dann mit den Tölzer Löwen auf Augenhöhe befanden, fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Es war nicht der Tag der Gäste, die die Partie am Freitag mit 2:4 (0:1, 1:3, 1:0) verloren.

Cheftrainer Peter Russell musste auf die Verletzten Christoph Kiefersauer, Scott Allen, Jake Ustorf und Alexander Brückmann verzichten, auch Ben Meisner konnte in Bad Tölz nicht mitmischen. Er wurde von Enrico Salvarani vertreten.

Das Verletzungspech blieb den Breisgauern auch in diesem Match hold. Denn schon nach dem ersten Drittel musste Nick Pageau in der Kabine bleiben. Das hatte zur Folge, dass Russell schon früh seine Reihen umstellen musste und dann fast nur noch mit drei Reihen spielte. Kurz vor dem Ende erwischte es Luca Trinkberger nach einem Check in die noch geöffnete Bandentür.

17 Mal schoss Bad Tölz auf das Freiburger Gehäuse, nur fünfmal die Gäste auf das der Löwen. Kürzer und passender kann man das erste Drittel nicht zusammenfassen. Es spielte nur eine Mannschaft. Salvarani hatte alle Hände voll zu tun. Druckvolle Löwen gegen müde Wölfe. In Überzahl belohnten sich die Hausherren dafür, als Andreas Schwarz nach Vorarbeit von Philipp Schlager ins Netz traf (14.).

Nach Wiederbeginn zeigten die Wölfe ein anderes Gesicht. Sie drückten nämlich aufs Gas. Das Tor erzielte jedoch die Heimmannschaft. Luca Tosto musste beim 2:0 nur noch den Schläger hinhalten. Die Löwen wollten nachlegen, verloren den Puck jedoch an der blauen Linie. Freiburgs Jordan George nahm die Einladung dankend an und markierte das überraschende 1:2.

Die Chancen häuften sich im Anschluss auf beiden Seiten, wegen den abwechselnden Strafzeiten bot sich zur Spielhalbzeit auch eine Menge Platz auf dem Eis. Die besten Chance bei den Wölfen hatten Andreé Hult und Chris Billich. Zuschlagen konnten nur noch die Tölzer Löwen. Und zwar zweimal: Erst war Reid Gardiner mit einem satten Handgelenkschuss für das 3:1 zuständig, nur zwei Minuten später besorgte Lubor Dibelka noch den 4:1-Pausenstand.

Diese beiden Tore kurz vor der zweiten Pause sorgten dafür, dass die Hausherren nun das Momentum auf ihrer Seite hatten. Sie schalteten nun einen Gang herunter und ruhten sich auf der Führung aus. Die Wölfe hingegen setzten alles daran, die Begegnung noch einmal zu drehen. Die wohl größte Chance hatten Simon Danner und Chris Billich bei einem Konter, wobei der finale Pass nicht ankam.

In der 59. Minute blieb Luca Trinkberger verletzt auf dem Eis liegen und musste auf dem Weg in die Kabine gestützt werden. Im anschließenden Powerplay hatte Andreé Hult das Auge für Chris Billich, der zum 2:4 traf.

Tore: 1:0 (14:48) Andreas Schwarz (Philipp Schlager, Manuel Edfelder) – PP1, 2:0 (24:49) Luca Tosto (Marco Pfleger, Max French), 2:1 (26:06) Jordan George, 3:1 (36:25) Reid Gardiner (Andreas Schwarz, Niklas Heinzinger), 4:1 (38:47) Lubor Dibelka (Niklas Heinzinger, Marco Pfleger), 4:2 (59:34) Chris Billich (Andreé Hult, Patrick Kurz) – PP1. Strafminuten: Freiburg 8, Bad Tölz 6.

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