Sportmix Favoriten kommen aus Deutschland

Das deutsche Duo Caroline Wurth (unten) und Sophie-Marie Nattmann aus Gutach, das aktuell im Weltcup führt, starten in Basel. Foto: Karin Wurth Foto: Die Oberbadische

In Basel grassiert wieder das Hallenradsportfieber. Nach 2013 wird in der St. Jakobshalle erneut die Hallenradsport-Weltmeisterschaft ausgetragen. Die WM geht vom morgigen Freitag an bis zum kommenden Sonntag, 8. Dezember, über die Bühne. Organisiert wird das Radsportevent der Extraklasse von der vor vielen Jahren eigens gegründeten IG Hallenrad-WM. Zu der gehört auch der RSV Herten.

Basel (lu). Und dessen Vorsitzender Martin Schmähling steht trotz der großen Herausforderungen, die es im Vorfeld zu bewältigen gab und während der WM auch noch zu meistern gilt, scharrt schon voller Vorfreude mit den Füßen: „Wir freuen uns riesig auf die WM, das wird ein Spektakel.“

Deutschland gewann bei der letzten WM fünf von sechs Titeln

Zwar wird es keine Sportler aus der Region zu bewundern geben, doch eines ist sicher: Deutschland und damit die Athleten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zählen in allen Kategorien zu den Favoriten. Bei der letzten WM gewannen die Deutschen fünf von sechs Titeln.

Und das wirkt sich natürlich auch auf die Ticket-Nachfrage extrem positiv aus. Alle Veranstaltungen sind nahezu ausverkauft. Die Tribünen werden also voll besetzt sein. Es gibt nur noch ein kleines Kontingent an Resttickets.

Die große Resonanz gibt dem deutschen Bundestrainer Dieter Maute ein gutes Gefühl. Auch das Thema Verletztungen, während der Saison häufig omnipräsent, ist für ihn abgehakt. „Serafin Schefold, mit Max Hanselmann der amtierende Weltmeister in der Offenen Klasse, ist nach seiner Verletzung vor den Deutschen Meisterschaften wieder auf einem guten Weg. „Die Kunstradsportler des BDR gehören in allen Disziplinen zu den Favoriten. Wir streben die maximale Ausbeute an, zumindest aber für jeden Starter eine Medaille“, so der Bundestrainer weiter.

Lukas Kohl stellte auf seinem Weg zum vierten Titel eine ganze Serie von Weltrekorden auf. „Assistiert“ wird der Franke vom WM-Debütanten Marcel Jüngling. Bei den Damen stellte Milena Slupina das Maximum in Sachen Punktewertung auf, Viola Brand aber kam ihr ex–trem nahe. Zu zweit auf dem Rad ließen Schefold/Hanselmann bei ihren Starts nichts anbrennen. Bemerkenswert war auch das Comeback der Bugner-Brüder, ihres Zeichens viermalige Weltmeister – nach einjähriger Verletzungspause aufgrund eines Beinbruchs.

Im Zweier der Frauen konkurrierten die amtierenden Weltmeisterinnen Lena und Lisa Bringsken mit den Weltcup-Führenden Caroline Wurth und Sophie-Marie Nattmann – da passt kaum ein Blatt Papier zwischen die dominierenden Duos. Nur im Vierer liegt die Favoritenbürde bei den gastgebenden Schweizerinnen. Im Radball ist das Duo aus Österreich, das den Titel bei der Heim-WM in Dornbirn verpasst hatte, leicht favorisiert.

Auch Exoten sind in Basel am Start

Insgesamt 250 Sportlerinnen und Sportler aus 23 Nationen kämpfen in Basel um die Weltmeistertitel. Zu den Favoriten werden neben den Teilnehmern aus Deutschland auch jene aus der Schweiz und natürlich aus Österreich zählen.

Doch, was wäre eine Hallenradsport-Weltmeisterschaft ohne die sogenannten Exoten? Auch dieses Jahr stehen in der Basler St. Jakobshalle Nationen auf der Starterliste, die nicht zu den klassischen Hallenradsport-Nationen gehören. So haben sich unter anderem Sportlerinnen und Sportler aus der Türkei, Griechenland, der USA, Portugal, Spanien und Italien angemeldet. Eines haben all diese Starter gemeinsam: Sie alle kommen aus Deutschland und nutzen die Chance, für das Herkunftsland ihrer Mutter oder ihres Vaters anzutreten.

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