Sportmix „Ich fühle mich schon viel besser“

Mark Mancari Foto: Grant Hubbs

Freiburg - Marc Mancari ist zurück beim DEL2-Klub EHC Freiburg. Der einstige Publikumsliebling der EHC-Fans hat eine lange Verletzungszeit hinter sich. Jetzt will er bei den Freiburgern wieder Gas geben.

In der Saison 2017/18 hatte Mancari 32 Spiele für den EHC Freiburg absolviert und dabei 45 Scorerpunkte gesammelt. Eine schwere Verletzung machte eine Operation unumgänglich, so dass seine Freiburger Zeit im Frühjahr 2018 abrupt endete. Auch ein von ihm anvisierter Wechsel nach Österreich scheiterte aus gesundheitlichen Gründen.

Die Macher vom Stadionmagazin „ehc::live“ haben sich nun mit Mark Mancari unterhalten.

Sie haben jetzt die ersten Spiele im Wölfe-Dress nach einer langen Verletzungspause hinter sich gebracht. Geht Ihnen die Verletzung immer noch im Kopf herum, wenn Sie auf dem Eis stehen?

Ich habe fast zehn Monate nicht spielen können. Wenn man so lange nicht auf dem Eis stand, lässt einen der Gedanke an die Verletzung nicht so schnell los, wenn man dann wieder spielt. Man muss vieles wieder neu lernen, wenn man zurückkommt. Dazu kommt, dass man ja auch immer die anderen aus dem Team vor Augen hat. Sie alle haben in dieser Saison schon 30 Spiele gespielt und sind top in Form.

Wie sieht Ihr Trainingspensum aus, um schnell wieder fit zu werden?

Man muss nach so einer Verletzungspause einfach wieder anfangen. Man ist im Kraftraum und macht seine Übungen, aber nichts ist so wie Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen. Die ersten beiden Wochen, die ich hier in Freiburg war, bin ich aufs Eis gegangen und habe immer alles gegeben, damit ich die Jungs schnell einhole. Die ersten Spiele waren definitiv härter für mich, als ich es von früher gewohnt war, aber ich bleibe dran, und nun fühle ich mich schon viel besser.

Nehmen die anderen Spieler im Team Rücksicht auf Sie?

(Mancari lacht) Manchmal helfen sie mir, wenn ich etwas erledigen muss oder muntern mich wieder auf, wenn ich niedergeschlagen bin. Aber sie halten sich im Training nicht zurück, und ich sehe eben zu, wie ich mithalten kann. Ich muss meine Rolle in der Mannschaft neu finden. Dazu tue ich, was ich kann und was ich ja auch in den letzten 14 Jahren getan habe.

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