Sportmix Ligaverbleib - Freiburgs hat’s geschafft

Freiburg - Der EHC Freiburg hat das siebte und entscheidende Playdown-Spiel gegen den Deggendorfer SC am Dienstagabend in der heimischen Eishalle an der Ensisheimer Straße mit 3:2 gewonnen und somit die Best-of-Seven-Serie um den Ligaverbleib mit 4:3 für sich entschieden. So sind dei Wölfe auch in der kommenden Saison in der DEL 2 vertreten.

In einem attraktiven und äußerst offensiv ausgelegten Spiel ging der EHC Freiburg, der ausgerechnet in diesem Match ohne seinen an der Hand verletzten Kapitän Philipp Rießle antreten musste, mit einer 2:0-Führung in die erste Pause und beantwortete einen Deggendorfer Anschlusstreffer im zweiten Drittel seinerseits direkt mit einem Tor.

Nachdem die Freiburger Führung jedoch erneut auf 3:2 geschrumpft war, gelang es den Wölfen nicht, trotz ihrer 19 Torschüsse im zweiten Drittel nicht mit einem zählbaren Erfolg zu antworten.

So entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der die Freiburger unter den frenetischen Gesängen von „Kämpfen bis zum Ende, für die 2. Liga“ in der ausverkauften Franz-Siegel-Halle seine 3:2-Führung über die Zeit rettete.

Nach dem Deggendorfer Tor in der 32. Minute lautete der Spielstand somit über fast genau das halbe Spiel hinweg und bis zur Schlusssirene 3:2 für Freiburg.

Das prägte die Schlussphase des Spiels dahingehend, dass Deggendorf nur noch mit einem Verteidiger und vier Stürmern auflief. Der EHC Freiburg behielt jedoch sein Forechecking bei und brachte beim gegnerischen Spielaufbau zeitweise seine Verteidiger sogar bis zur Mittelllinie vor. Auch Angriffe bestritt man weiterhin mit drei Stürmern.

Die Devise, die Scheibe möglichst direkt aufs Tor zu bringen, brachte Freiburg dann den Führungstreffer ein, als Antti Kauppila nahe der blauen Linie und fast schon an der Bande stehend einen „One-Timer“ (4.) zum 1:0 einnetzte.

„Kling“ machte es im ersten zehn Sekunden vor der Pausensirene als Stephan Seeger über den Innenpfosten zum 2:0 traf und Deggendorfs Goalie Bacashihua ganz untypisch auf dem falschen Fuß erwischte.

Nikolas Linsenmaier der Mann des Spiels

Ähnlich wie der heute sehr gut aufgelegte Sergej Stas zog später Curtis Leinweber aufs Freiburger Tor und fand Goldhelm Gibbons, der zum 2:1-Anschlusstreffer traf. Nur 22 Sekunden später folgte jedoch die Antwort von Nikolas Linsenmaier, der mit einem trockenen Schlenzer die alte Zwei-Tore-Führung wiederherstellte.

In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gastgeber im Mittelabschnitt Chancen am Fließband, doch das 4:1 wollte nicht fallen.

Ohne brachiales Defensiv-Eishockey zu spielen, brachte der EHC seine Führung im Schlussdrittel über die Zeit - klärende Aktionen wie Herms geblockter Schuss und Seegers „Befreiungsschlag“ mit der Hand zeigten, dass die Wölfe ihren Kampf um den Klassenerhalt aufopferungsvoll führten. So gelang es dann am Ende auch gegen sechs Deggendorfer Feldspieler, die 3:2-Führung über die Zeit zu bringen und sich den Klassenerhalt zu sichern.

Nun beginnt also der lange eishockeylose Sommer, der den EHC-Fans in diesem Jahr jedoch - man kann gerne behaupten, noch mehr als in den letzten Jahren - Vorfreude auf die DEL 2 bescheren wird.

Dass dies der Fall sein würde, war über manche Strecken in den letzten Wochen und Monaten alles andere als selbstverständlich. Doch bevor die Grundsteine für die Saison 2019/20 gelegt werden, steht am heutigen Donnerstag erst einmal das Saisonabschlussfest an: Ab 18 Uhr freuen sich Verein und Mannschaft darauf, mit ihren Fans die Saison 2018/19 und den erfolgreichen Ausgang der Playdowns zu feiern.

Tore: 1:0 (4.) Kauppila (Kunz, Linsenmaier), 2:0 (20.) Seeger (Linsenmaier, Moser), 2:1 (23). Gibbons (Leinweber, Schembri), 3:1 (23.) Linsenmaier (Seeger, Moser), 3:2 (32.) Leinweber (Gibbons, Schembri). Strafminuten: Freiburg 4, Deggendorf 6. Zuschauer: 3.500.

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